Sturm, Saharastaub und Föhn gleichzeitig – Österreich erlebt heute einen meteorologischen Ausnahmetag mit mehreren Unwetterzentren.
Besonders stark trifft das aktuelle Sturmsystem die niederösterreichischen Bezirke Tulln, Korneuburg und St. Pölten-Land. Auch in Tirol, konkret in den Bezirken Schwaz und Innsbruck-Land, herrschen am heutigen Montag stürmische Verhältnisse. Weitere Schwerpunkte des Unwetterbandes liegen deutlich weiter im Westen – in den Salzburger Bezirken Zell am See und Sankt Johann im Pongau.
In Zeiselmauer-Wolfpassing und Königstetten reicht das Sturmsystem mitsamt großen Mengen an Saharastaub bis nahezu an die Wiener Stadtgrenze heran.
Trüber Montag
Der Montag (13.4.) zeigt sich in weiten Teilen Österreichs von seiner trüben Seite: Dichte Wolken dominieren das Bild, die Sonne bricht nur vereinzelt durch, und eingetragener Saharastaub sorgt für eine ausgeprägte Dunstschicht. Bestimmendes Merkmal des Tages ist ein kräftiger Südostwind. Laut Meteorologen sind zudem vereinzelte, kühle Regenschauer zu erwarten.
In den Voralpen macht sich zusätzlich Föhneinfluss bemerkbar. Die Tageshöchstwerte bewegen sich zwischen 15 und 21 Grad.
Klimakrise als Faktor
Einzelne Extremereignisse wie Stürme lassen sich meist nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen. Fakt ist laut UN-Weltklimarat: Durch die Klimakrise werden Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürme häufiger und intensiver.
Das heißt: Niederschläge und Stürme werden stärker, Hitzewellen heißer und Dürren trockener.