In einem tragischen Vorfall im indischen Distrikt Uttara Kannada, ist ein sechsjähriger Junge, der eine Sprachbehinderung hatte, unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Nach Berichten der „Times of India“ soll der Junge von seiner eigenen Mutter in einen Fluss geworfen worden sein, der berüchtigt für seine Krokodilpopulation ist. Dieser erschütternde Akt soll auf einen Familienstreit zurückzuführen sein, bei dem es wiederholt Auseinandersetzungen über den Zustand des Kindes zwischen den Eltern gegeben hatte.

Die tragische Tat und ihre Folgen
Laut Berichten fiel die Entscheidung der 26-jährigen Mutter in einem Moment äußerster Verzweiflung, welcher durch fortwährende Konflikte mit ihrem Ehemann angeheizt wurde. Das Paar geriet wiederholt wegen des Zustands des älteren ihrer beiden Kinder in Streit. Der Mann soll seiner Frau vorgeworfen haben, ein behindertes Kind geboren zu haben und schlug vor, sie solle das Kind „wegwerfen“, so die Polizei. In einem unvorstellbaren Akt der Verzweiflung wurde der Junge von seiner Mutter in einen Kanal geworfen, der in den krokodilbewohnten Fluss mündet.
Nachbarn alarmierten die Polizei, welche sofort Suchaktionen mithilfe von Einheimischen und Tauchern einleitete. Tragischerweise konnte das Kind nicht vor Anbruch der Dunkelheit gefunden werden. Am Morgen wurde die Leiche des Jungen mit schweren Verletzungen und Bisswunden geborgen.
Polizeiliche Untersuchung und Verhaftungen
Die örtlichen Polizeibehörden haben unverzüglich reagiert. „Wir haben einen Fall nach Abschnitt 109 und 302 des indischen Strafgesetzbuches registriert und sowohl den Ehemann als auch die Ehefrau im Zusammenhang mit dem Vorfall verhaftet“, erklärte ein Polizeibeamter. Die weiteren Untersuchungen sollen nun Licht in die genaueren Umstände des tragischen Todes des Kindes bringen.