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Rinderbauern

Studie dementiert Kühe als Klimakiller

(FOTO: iStock/Clara Bastian)
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“Egal ob frische Kuhmilch oder bestes heimisches Rindfleisch, die Qualität der niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern ist hoch und jeder Kauf von regionalen Produkten schon die Umwelt durch wegfallende unnötige Transporte.”

Die aktuelle Diskussion um die geplante Reduktion der Rinderzahl in Irland wird von NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek als “irreführende Diskussion zulasten der Landwirtschaft und der Konsumenten in Österreich” bezeichnet. Er betont die Bedeutung der Landwirtschaft für Österreich und insbesondere für Niederösterreich. “Ohne unsere Rinderbauern gäbe es keine Kühe auf den Almen und damit auch einen wichtigen Tourismus- und Wirtschaftsfaktor, gerade im ländlichen Raum, weniger”, so Nemecek.

Niederösterreich

In Niederösterreich gibt es über 9.000 rinderhaltende Betriebe, die für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und frische heimische Lebensmittel sorgen. Nemecek betont: “Egal ob frische Kuhmilch oder bestes heimisches Rindfleisch, die Qualität der niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern ist hoch und jeder Kauf von regionalen Produkten schon die Umwelt durch wegfallende unnötige Transporte.”

Klimaresümee

Ein aktueller Bericht des welthöchsten Klimagremiums entlastet Kühe und ihre Rolle in der Klimadiskussion, wie Nemecek zeigt. Demnach ist der Einfluss von Methan nach neuen und besseren Berechnungsmethoden um bis zu 70 Prozent geringer als ursprünglich angenommen.

Eine Umfrage des IFDD (Institut für Demoskopie und Datenanalyse) im Auftrag des NÖ Bauernbundes zeigt die Unterstützung für die Landwirtschaft. 80 Prozent der Befragten sehen die Kuh nicht als Klimakiller. Handlungsbedarf wird bei Industrie (85 Prozent), Transport und Verkehr (60 Prozent) sowie im Bereich Bauen und Wohnen (36 Prozent) gesehen.

Hitzetage mit mehr als 30 Grad in Österreich vervielfacht

Abschließend stellt Nemecek klar: “Als Bauernbund stellen wir uns in dieser Debatte schützend vor unsere hart arbeitenden 9.152 rinderhaltenden Betriebe. Sie haben einen fairen, transparenten und ehrlichen Umgang verdient.”

Sandra Plesser
Als zweites Kind jugoslawischer Gastarbeiter wurde Sandra in Wien geboren und studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Während ihrer Tätigkeit als Redakteurin bei Advanced Photoshop, mokant und Der Standard baute sie mittels Weiterbildungen ihr Wissen im Bereich Social Media-, Content- und Veranstaltungsmanagement aus. Nach drei Jahren in der Eventorganisation widmet sie sich bei KOSMO wieder ihrer Passion: dem Journalismus.