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Familientragödie

Vater sticht auf Familie ein – Sohn (13) tot

Vater sticht auf Familie ein – Sohn (13) tot
FOTO: iStock/Elmar Gubisch
2 Min. Lesezeit |

Ein 13-Jähriger stirbt, seine Mutter und Schwester kämpfen ums Leben – mitten im Ruhrgebiet eskaliert ein Familienstreit tödlich.

In Witten im Ruhrgebiet sind eine 38-jährige Mutter sowie ihre beiden Kinder im Alter von neun und dreizehn Jahren mit einem Messer angegriffen worden. Der 13-jährige Sohn erlag seinen Verletzungen noch auf dem Weg ins Krankenhaus – Rettungssanitäter und ein Notarzt hatten ihn unmittelbar am Tatort reanimiert, jedoch ohne Erfolg.

Der Vater der Kinder, ein deutscher Staatsangehöriger, wurde rund 100 Meter vom Tatort entfernt auf offener Straße von der Polizei gestellt und festgenommen. Ein Augenzeuge schilderte die Situation bei der Festnahme: „Seine Hände waren blutverschmiert. Er lag, von zwei Polizisten bewacht, gefesselt auf dem Boden.“ Ein Messer wurde als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt.

Häuslicher Streit eskaliert

Die neunjährige Tochter sowie die Mutter befinden sich mit schwerwiegenden Verletzungen in stationärer Behandlung. Die eingesetzte Mordkommission ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Ein Polizeisprecher erläuterte den Ablauf der Ereignisse: „Es begann heute mit einer Auseinandersetzung im häuslichen Umfeld, die sich auf die Straße verlagerte.“

Zahlreiche Anwohner wurden Zeugen des Vorfalls – rund 20 Personen werden derzeit von Notfallseelsorgern psychologisch betreut. Der festgenommene Vater wurde mit einem Streifenwagen in Gewahrsam gebracht. Eine Nachbarin zeigte sich tief erschüttert: „Ich bin völlig geschockt, die Familie machte immer einen so glücklichen Eindruck.“

Motiv weiter unklar

Das Motiv hinter der Tat ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen weiterhin offen, die Spurensicherung war vor Ort im Einsatz. Gegenüber BILD erklärte ein Sprecher am Mittag: „Wir können derzeit zu den Hintergründen noch nichts sagen.“

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KO KOSMO-Redaktion
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