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Festnahme

Verwesungsgeruch alarmiert Nachbarn – Mordopfer wurde erwürgt

Verwesungsgeruch alarmiert Nachbarn – Mordopfer wurde erwürgt
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Geruch alarmiert Nachbarn, Einsatzkräfte öffnen eine Wohnungstür – und stoßen auf einen grausamen Fund in Wien-Penzing.

Ein intensiver Geruch, der durch die Wände drang – damit begann am Donnerstagabend in Wien-Penzing ein Einsatz, der die Bewohner eines Mehrparteienhauses im 14. Bezirk in Schock versetzte. Gegen 22 Uhr nahmen Nachbarn aus einer der Wohnungen einen starken Verwesungsgeruch wahr und alarmierten umgehend die Polizei. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, verdichteten sich die Anzeichen, dass hinter der verschlossenen Wohnungstür Schlimmes auf sie wartete.

Die Berufsfeuerwehr Wien verschaffte den Beamten Zugang zur Wohnung. Was die Polizisten darin vorfanden, war ein erschreckender Anblick: Ein Mann lag leblos in den Räumlichkeiten, sein Körper bereits in weit fortgeschrittenem Verwesungszustand. Noch während des Einsatzes keimte der Verdacht auf, dass der Tod des Mannes nicht auf natürliche Ursachen zurückzuführen sein könnte – ein Verdacht, der sich kurz darauf bestätigen sollte.

Geständnis abgelegt

Eine gerichtsmedizinische Untersuchung, die am darauffolgenden Freitag stattfand, brachte Gewissheit: Der Mann war durch Gewalteinwirkung im Halsbereich ums Leben gekommen. Damit steht fest, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Wer das Opfer ist und wann genau die Tat begangen wurde, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden.

Mit der Übernahme des Falls durch das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib und Leben, rückte rasch ein 36-jähriger Mann in den Fokus der Ermittler – der Mieter der betroffenen Wohnung. Noch am selben Abend gelang es den Beamten, ihn ausfindig zu machen und festzunehmen. Im Zuge seiner Einvernahme legte der Mann ein Geständnis ab.

Er räumte den Tatvorwurf ein. Über die Hintergründe der Tat und ein mögliches Motiv ist derzeit noch nichts bekannt – diese Fragen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 36-Jährige in eine Justizanstalt überstellt.

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KO KOSMO-Redaktion
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