Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat sich mit dem Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, General Alexus Grynkewich, zu einem Gespräch über die aktuelle Sicherheitslage am Westbalkan getroffen. Vucic zufolge habe er dabei die Notwendigkeit unterstrichen, Frieden und Stabilität im Kosovo zu wahren, die serbische Bevölkerung zu schützen sowie das Völkerrecht und die UN-Sicherheitsratsresolution 1244 einzuhalten.
Militärische Neutralität
Gegenüber Grynkewich habe er sich zudem für die „stabilisierende Rolle“ der KFOR (NATO-Friedenstruppe im Kosovo) bedankt, wie Vucic auf Instagram festhielt. „Ich habe betont, dass für Serbien die Wahrung der militärischen Neutralität von entscheidender Bedeutung ist, aber auch die Fortsetzung einer verantwortungsvollen und professionellen Zusammenarbeit mit der NATO im Rahmen des Programms Partnerschaft für den Frieden, unter voller Wahrung der Interessen der Republik Serbien und der von uns verfolgten Politik“, schrieb er.
Dialog sei der einzige Weg, um Stabilität und Sicherheit in der Region dauerhaft zu sichern – davon zeigte sich Vucic überzeugt. Serbien werde auch künftig ein verlässlicher und verantwortungsvoller Partner im Dienst des Friedens bleiben, so der Präsident.