Ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper, ein brennender Balkon und ein ganzes Wohnhaus in Flammen – jetzt ist klar, wer für das Silvester-Inferno in Traun verantwortlich ist.
Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen zum Großbrand in Traun (Bezirk Linz-Land) steht nun fest: Ein 22-jähriger Ungar aus Linz hat den verheerenden Brand in der Silvesternacht verursacht. Der Mann räumte bei seiner Befragung ein, dass er zum Jahreswechsel mehrere Feuerwerkskörper in unmittelbarer Nähe des Mehrparteienhauses gezündet hatte. Eine der abgefeuerten Raketen sei dabei fehlgeleitet worden, auf einen Balkon im dritten Stockwerk geflogen und dort explodiert.
Der dadurch entstandene Funkenflug setzte den Balkon in Brand, von wo aus sich das Feuer rasch über den Dachstuhl ausbreitete und schließlich das gesamte Dach erfasste. Gegen den geständigen Mann wird nun Anzeige erstattet.
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Sanierungsarbeiten begonnen
Die Aufräumarbeiten nach dem Feuer schreiten unterdessen voran. Wie die Stadtgemeinde Traun mitteilte, konnten bereits am Donnerstag – nur eine Woche nach dem Unglück – erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden.
In einem ersten Schritt wird das beschädigte Dach abgetragen und das Gebäude einer Trocknung unterzogen. „Die Mieter können dann noch aus ihren Wohnungen das holen, was sie noch brauchen. Der Rest wird entsorgt – immerhin hat auch das Löschwasser wirklich großen Schaden angerichtet“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister und Aufsichtsrat der zuständigen Hausverwaltung, Peter Aichmayr (SPÖ), gegenüber dem ORF Oberösterreich.
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Für sämtliche betroffenen Mieterinnen und Mieter werden derzeit individuelle Unterbringungslösungen gesucht.