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Unglücksfall

Drama bei Minusgraden: Tourist starb einsam am Wasserfall

Drama bei Minusgraden: Tourist starb einsam am Wasserfall
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Zwischen Steilhängen und Wasserfällen endete die Suche nach einem vermissten Dänen in Bad Gastein tragisch. Der 57-Jährige wurde leblos im Schnee gefunden.

Ein dänischer Tourist wurde am Sonntag in Bad Gastein (Salzburg) nach einer umfangreichen Suchaktion tot aufgefunden. Der 57-jährige Mann, der zuletzt am Samstagabend um 22 Uhr gesehen worden war, lag leblos im Schnee am Rande des Bachbettes der Gasteiner Arche. Die Einsatzkräfte entdeckten ihn gegen 14 Uhr vor den ersten Steilstufen des oberen Wasserfalls im Ortsgebiet. Für den Urlauber kam jede Hilfe zu spät – nach ersten Erkenntnissen dürfte er erfroren sein.

Die Alarmierung der Bergrettung erfolgte am Sonntag zur Mittagszeit, nachdem bereits Freunde des Vermissten und die Polizei mit Hubschrauberunterstützung nach ihm gesucht hatten. Insgesamt beteiligten sich 20 Bergrettungskräfte an der Suchaktion, wie Ortsstellenleiter Roland Pfund berichtete.

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Einsatzreicher Tag

„Dieser Sonntag war für die Bergrettung im Pongau einer der einsatzreichsten Tage dieser Wintersaison.“, erklärte Bezirksleiter Gerhard Kremser. „Insgesamt wurden wir zu sieben Alarmierungen gerufen – darunter Lawinenabgänge, verletzte Variantenfahrer, festgesessene Personen im alpinen Gelände sowie eine umfangreiche Suchaktion mit tragischem, tödlichem Ausgang“

Kremser betonte, dass es sich bei dem Vorfall mit dem dänischen Touristen ausdrücklich nicht um einen Wintersportler handelte, sondern um einen Unglücksfall im Ortsgebiet, das trotz seiner Lage alpines Gelände darstelle.

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„Die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Einsätze zeigt, wie rasch sich Situationen zuspitzen können und wie entscheidend eine sorgfältige Tourenplanung sowie eine realistische Einschätzung der aktuellen Bedingungen und der eigenen Fähigkeiten sind.“

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KO KOSMO-Redaktion
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