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Sexunfall

Tote Steirerin im Erdloch: Ministerium nimmt Elite-Einheit unter Lupe

Tote Steirerin im Erdloch: Ministerium nimmt Elite-Einheit unter Lupe
FOTO: BKA/Valentin Brauneis
2 Min. Lesezeit |

Ein tödliches „Würgespiel“, eine vergrabene Leiche und gestohlene Dienstwaffen – der Fall eines Cobra-Beamten erschüttert die Steiermark und wirft ernste Fragen auf.

Nach einem mehrstündigen Verhör gestand der 30-jährige Cobra-Beamte die Tat: Die 34-jährige Johanna G. aus der Steiermark ist tot. Der Tatverdächtige, ein Mitglied der Eliteeinheit Cobra, schildert den Vorfall als tragischen „Sex-Unfall“. Laut seiner Darstellung kam es im Auto zu intimen Handlungen und sogenannten „Würgespielen“, die tödlich endeten. In seiner Panik habe er den leblosen Körper der Frau in einem Erdloch vergraben. Am Dienstag führte der Beamte die Ermittler zum Grundstück seiner Familie in der Südsteiermark, wo die Leiche der 34-Jährigen gefunden wurde.

Die seit Tagen vermisste Südsteirerin wurde tot aufgefunden. Nach intensiver Suche konnte die Polizei die Leiche der 34-Jährigen bergen. Das Innenministerium hat sich nun eingeschaltet und ordnete eine gründliche Untersuchung des Falls an.

⇢ 34-Jährige seit Tagen vermisst: Cobra-Beamter festgenommen

Im Fokus steht dabei eine Überprüfung der internen Abläufe beim Einsatzkommando Cobra – Außenstelle Süd. Mit dieser Aufgabe wurde der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit betraut.

Interne Untersuchung

Die interne Prüfung wird von der Direktion für Spezialeinheiten durchgeführt, wobei Fachkräfte und Experten des Innenministeriums hinzugezogen werden. Bei einer Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten des Tatverdächtigen entdeckten Ermittler zwei Dienstwaffen, wobei mindestens eine davon seit 2017 als gestohlen gemeldet ist.

⇢ Geständnis nach Verhör: „Habe sie beim Sex versehentlich getötet“

Illegale Waffen

Bei den sichergestellten Waffen handelt es sich um eine Polizei-Glock-17 sowie eine Trainingswaffe für Platzpatronen. Gegen den Verdächtigen wurde ein Waffenverbot verhängt. Die Ermittlungen sollen klären, wie der 30-Jährige neben seinen legal besessenen privaten Faustfeuerwaffen in den Besitz einer fremden Dienstwaffe gelangen konnte. Zudem wird untersucht, woher die bei ihm gefundene größere Menge an Munition stammt. Der Verdächtige hat bislang keine Erklärung für die entwendete Waffe abgegeben.

⇢ Schock-Geständnis im Fall Johanna: Cobra-Beamter gibt Tötung zu

Es gilt die Unschuldsvermutung.

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KO KOSMO-Redaktion
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