Während Teheran erstmals tausende Todesopfer einräumt, zeichnen britische Medien ein noch düstereres Bild der iranischen Proteste mit bis zu 18.000 Toten.
Nach Angaben der britischen Zeitung „The Sunday Times“ sollen bei den Massenprotesten im Iran zwischen 16.500 und 18.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Diese Zahlen stehen in deutlichem Kontrast zu den offiziellen Verlautbarungen. Erst gestern hatte der oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, erstmals eingeräumt, dass die Proteste tausende Todesopfer gefordert haben. Ein Regierungsvertreter bezifferte heute gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Zahl der Getöteten auf mindestens 5.000 Personen, darunter etwa 500 Angehörige der Sicherheitskräfte.
Derselbe Vertreter wies darauf hin, dass besonders in den kurdischen Regionen im Nordwesten des Iran heftige Auseinandersetzungen stattgefunden hätten, die zu einer besonders hohen Zahl an Todesopfern geführt haben sollen.
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Erschreckende Verletzungszahlen
Die Berichte sprechen zudem von 330.000 bis 360.000 Verletzten. Besonders erschreckend ist die hohe Zahl an Augenverletzungen – zwischen 700 und 1.000 Menschen sollen ein Auge verloren haben. Allein in der Noor-Klinik, einem spezialisierten Augenkrankenhaus in Teheran, wurden offenbar 7.000 Augenverletzungen dokumentiert.
Iran is a nation of heartbroken fathers, mothers, brothers, and sisters.
Iranians are rushing to collection centers—there are so many dead that bodies are being stored in open-air morgues from #IranProtests.
💚🤍❤️🩹pic.twitter.com/DvLuF1gmxJ
— Persian Soccer 🇮🇷 (@prznsoccer) January 11, 2026
Diese Zahlen basieren auf Erhebungen von Mitarbeitern aus acht großen Augenkliniken und 16 Notaufnahmen landesweit.
Internetsperre aktiv
Die Verifizierung dieser Opferzahlen wird erheblich erschwert durch die am 8. Jänner von der iranischen Führung verhängte Internetsperre. Eine der wenigen technischen Möglichkeiten, diese Blockade zu umgehen, bietet derzeit das Satelliteninternet Starlink, das von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX betrieben wird.
Eine der wenigen technischen Möglichkeiten, diese Blockade zu umgehen, bietet derzeit das Satelliteninternet Starlink, das von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX betrieben wird.
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Thousands slaughtered in Iran.
Greta Thunberg? Dead silent.
Francesca Albanese? Mute.
Mehdi Hasan? Nowhere.
Cenk Uygur? Missing.
Ana Kasparian? Quiet as a grave.
The media? Complicit silence.
The UN? Useless as always.
Ms. Rachel? Selective humanity.#DigitalBlackoutIran pic.twitter.com/MV4rjfYMRk— 🇮🇷برزین🇮🇷 (@sheykh_babar) January 12, 2026