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Streckenstreichung

Flugstopp ausgeweitet: Diese Verbindungen bleiben gestrichen!

Flugstopp ausgeweitet: Diese Verbindungen bleiben gestrichen!
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten zwingen die Lufthansa Group zu weitreichenden Konsequenzen im Streckennetz. Der Konzern setzt den Betrieb auf zahlreichen Verbindungen in die Region vorübergehend aus – und das gleich für mehrere Töchter. Betroffen sind Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss sowie Lufthansa Cargo, die allesamt ihre Flüge in den Nahen Osten zunächst bis zum 30. April einstellen. Einzelne Strecken sind darüber hinaus aus betrieblichen Gründen für deutlich längere Zeiträume betroffen.

Weitreichende Streichungen

Im Detail bedeutet das: Verbindungen nach Dubai und Tel Aviv werden bis zum 31. Mai nicht bedient – mit einer Ausnahme für Lufthansa Cargo, deren Flüge nach Tel Aviv bereits zum 30. April wieder aufgenommen werden sollen. Für eine Reihe weiterer Destinationen gelten noch umfangreichere Einschränkungen: Flüge nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Damman, Riad, Erbil, Maskat und Teheran sind bis zum 24. Oktober ausgesetzt. Auch Eurowings reagiert auf die Lage und streicht Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut und Erbil bis Ende April. Routen nach Dubai, Abu Dhabi und Amman entfallen bei der Airline ebenfalls bis zum 24. Oktober.

Ob und wann die Einschränkungen früher enden, ist derzeit nicht absehbar. Angesichts der sich rasch verändernden Situation könnten Anpassungen jederzeit vorgenommen und entsprechend kommuniziert werden, teilt der Konzern mit. Passagiere, die von den Streichungen betroffen sind, haben die Möglichkeit, ihren Flug kostenfrei auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen oder den vollen Ticketpreis zurückzufordern. Nähere Informationen dazu stellen die jeweiligen Airlines auf ihren Websites zur Verfügung.

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Sicherheit hat Priorität

In einer offiziellen Stellungnahme äußert sich die Lufthansa Group wie folgt: „Wir bedauern die Beeinträchtigungen, die für unsere Fluggäste entstehen. Die Lufthansa Group beobachtet und bewertet kontinuierlich die Lage im Nahen Osten und steht hierzu in engem Kontakt mit den Behörden.“ Ergänzend heißt es: „Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die Lufthansa Group stets oberste Priorität.“

Hintergrund der verschärften Sicherheitslage: Der Ben-Gurion-Flughafen nahe Tel Aviv wurde in der Woche vor dem 23. März 2026 nach Angaben der israelischen Armee von Trümmerteilen einer iranischen Rakete getroffen. Dieser Vorfall verdeutlicht die aktuellen Risiken für den Flugverkehr in der Region.

Reisenden wird empfohlen, den Flugstatus vor der Abreise zum Flughafen zu kontrollieren und darauf zu achten, dass die in der Buchung hinterlegten Kontaktdaten aktuell sind. Wer seine Reise über ein Reisebüro gebucht hat, wendet sich für Rückfragen direkt dorthin. Da die Nachfrage bei den Kundenhotlines derzeit besonders hoch ist, rät die Lufthansa Group, Erstattungsanträge bevorzugt über die bereitgestellten Online-Formulare einzureichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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