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Staugefahr

Stau-Wochenende in Österreich: Diese Strecken werden zur Geduldsprobe!

Stau-Wochenende in Österreich: Diese Strecken werden zur Geduldsprobe!
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Christi Himmelfahrt wird Österreichs Straßen zur Geduldsprobe – und das gleich auf mehreren Fronten gleichzeitig.

Rund um Christi Himmelfahrt rechnet der ÖAMTC mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen auf Österreichs Straßen. Trotz des noch nicht sommerlichen Wetters geht der Automobilclub von einem starken Ausflugsverkehr aus. Schon am Mittwochnachmittag und -abend dürfte sich der Abreiseverkehr auf den Ausfallsrouten der großen Städte stauen, da viele Reisende früh ins verlängerte Wochenende starten.

Auch der Sonntagabend verspricht zähen Rückreiseverkehr, wenn zahlreiche Urlauber gleichzeitig die Heimfahrt antreten. Auf mehreren Autobahnen und Bundesstraßen sind spürbare Zeitverluste einzuplanen.

Belastete Strecken

Konkret betroffen sind folgende Strecken: A1 West Autobahn zwischen Knoten Linz und Enns, A2 Süd Autobahn im Raum Villach, A4 Ost Autobahn zwischen Knoten Schwechat und Fischamend, A7 Mühlkreis Autobahn im Großraum Linz sowie die A10 Tauern Autobahn in den Gegenverkehrsbereichen Pass Lueg bis Werfen, Eben im Pongau und Flachau sowie beim Knoten Spittal-Millstätter See und der Unterflurtrasse St. Andrä. Hinzu kommen die A12 Inntal Autobahn zwischen Kufstein und Wiesing, die A13 Brenner Autobahn im Bereich der Luegbrücke, die A14 Rheintal Autobahn zwischen Dornbirn und Hohenems sowie die S6 Semmering Schnellstraße mit Baustellen bei Spital am Semmering, Mürzzuschlag-West, Niklasdorf und Leoben-West.

Auf dem Bundesstraßennetz sind die B158 Wolfgangsee Straße zwischen St. Gilgen und Bad Ischl, die B169 Zillertal Straße vor dem Brettfalltunnel, die B179 Fernpass Straße im gesamten Verlauf sowie die B311 Pinzgauer Straße zwischen Zell am See und Lend besonders belastet.

Neben dem feiertäglichen Reiseverkehr sorgen in Wien und Salzburg Großveranstaltungen für zusätzliche Einschränkungen. In Wien werden im Rahmen des Eurovision Song Contests am 14. und 16. Mai die Ringstraße sowie mehrere Straßenzüge rund um die Wiener Stadthalle gesperrt. In Salzburg zieht der Sonntags-Marathon umfangreiche Straßensperren und Parkverbote nach sich. Der ÖAMTC rät, auf Park-and-Ride-Angebote auszuweichen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Rettungsgassenpflicht

Darüber hinaus weist der ÖAMTC auf die korrekte Bildung der Rettungsgasse hin, die bei stockendem Verkehr verpflichtend ist. Da Einsatzfahrzeuge mehr Platz benötigen als gewöhnliche Pkws, muss auf mehrspurigen Richtungsfahrbahnen – also auf Autobahnen und Autostraßen – die Rettungsgasse zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen gebildet werden, und zwar bereits dann, wenn noch kein Einsatzfahrzeug zu sehen ist. Wer Rettungskräfte behindert, riskiert Strafen von bis zu 2.180 Euro sowie eine Eintragung ins Vormerksystem.

Die Rettungsgassenpflicht gilt neben Österreich auch in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, der Schweiz und Kroatien. In Italien und anderen europäischen Ländern hingegen existiert diese Regelung nicht.

Dort muss bei Stau oder stockendem Verkehr stattdessen der Pannenstreifen freigehalten werden, der in diesen Ländern als Rettungsgasse dient.

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KO KOSMO-Redaktion
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