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Roštilj-Guide für Wien: Ćevapi, Pljeskavica, Beilagen und die Grill-Regeln der Stadt

Roštilj-Guide für Wien: Ćevapi, Pljeskavica, Beilagen und die Grill-Regeln der Stadt
Ćevapi vom Roštilj gehören zum Balkan-Sommer. (Foto: iStockphoto)
3 Min. Lesezeit |

Der Sommer ist Grill-Saison. Für viele heißt das: Ćevapi, Pljeskavica und der Duft vom Roštilj. Dieser Guide erklärt Herkunft, Rezepte, Beilagen und die Regeln fürs Grillen in Wien.

Woher die Ćevapi wirklich kommen

Die Ćevapi haben eine lange Geschichte. Ihre Wurzeln reichen ins Osmanische Reich. In Bosnien sind sie seit rund 1500 belegt. Der Name stammt vom Wort Kebab ab. Heute gelten Ćevapi als Nationalgericht in Bosnien und Serbien. Wie stark die regionalen Varianten sind, zeigt KOSMO im Überblick.

Ćevapi, Pljeskavica und Ražnjići

Drei Klassiker prägen den Roštilj. Ćevapi sind kleine Hackfleisch-Röllchen. Pljeskavica ist die große, flache Frikadelle. Ražnjići sind Fleischspieße vom Grill. Der Sarajevoer Ćevap besteht klassisch nur aus Rindfleisch. In Serbien und Kroatien sind Mischungen mit Lamm oder Schwein verbreitet. Das passende traditionelle Rezept gelingt auch zuhause. Wichtig sind frisches Fleisch und die richtige Würze.

Die richtigen Beilagen

Ohne Beilagen ist der Roštilj nur halb so gut. Klassisch kommen die Ćevapi in eine Lepinja oder einen Somun. Dazu passt reichlich rohe Zwiebel. Ajvar und Kajmak dürfen nicht fehlen. Auch ein scharfer Urnebes-Salat passt gut. Wer mag, serviert dazu Ofenkartoffeln oder einen frischen Krautsalat.

Tipps für den perfekten Grill

Gutes Fleisch ist die halbe Miete. Lassen Sie die Masse vor dem Grillen ruhen. So bleiben die Ćevapi saftig. Grillen Sie über starker, gleichmäßiger Hitze. Wenden Sie das Fleisch nur einmal. Drücken Sie es nicht platt, sonst geht der Saft verloren. Welche echten Ćevapi nicht aus dem Supermarkt kommen, hat KOSMO beschrieben. Der Unterschied liegt in Fleischqualität und Würze.

Wo man in Wien grillen darf

Auf der Donauinsel gibt es klare Regeln. Zwei Grillzonen sind gratis und brauchen keine Reservierung. Dort grillen Sie mit eigenem Gerät bis 21 Uhr, wie die Stadt Wien informiert. Daneben gibt es elf reservierbare Grillplätze. Diese kosten seit Jänner 2026 45 Euro pro Reservierung. Die zuständige MA 45 kontrolliert das Gebiet. Außerhalb der Zonen ist Grillen verboten. Auch am Balkon gilt: erst in die Hausordnung schauen. Und ab 22 Uhr gilt die Nachtruhe.

Grillen in Wien – kompakt
• Donauinsel: 2 Grillzonen gratis, Grillen mit eigenem Gerät bis 21 Uhr.
• 11 reservierbare Grillplätze: 45 Euro pro Reservierung (Stand Jänner 2026).
• Außerhalb der Zonen ist offenes Grillen verboten.
• Balkon: nur erlaubt, wenn die Hausordnung es zulässt.
• Nachtruhe ab 22 Uhr beachten.
Faktenbox
• Ćevapi: osmanischer Ursprung, in Bosnien seit rund 1500 belegt.
• Sarajevoer Ćevap: klassisch nur aus Rindfleisch.
• Typische Beilagen: Lepinja/Somun, Zwiebel, Ajvar, Kajmak, Urnebes.
• Donauinsel: 2 Grillzonen (gratis, bis 21 Uhr) und 11 Grillplätze (45 Euro ab Jänner 2026).
• Wichtig: Grillen nur in den ausgewiesenen Zonen, Nachtruhe ab 22 Uhr.
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KO KOSMO-Redaktion
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