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VAR-Skandal

VAR-Drama: Ibrahimovic schießt gegen Schiedsrichter

VAR-Drama: Ibrahimovic schießt gegen Schiedsrichter
Ibrahimovic wütend nach Iran-Aus (Foto: EPA/Alessandro Di Marco)
2 Min. Lesezeit |

Zlatan Ibrahimovic explodiert vor laufender Kamera – und diesmal trifft sein Zorn eine ganze Technologie.

Zlatan Ibrahimovic hat kein Blatt vor den Mund genommen. In der Sendung von FOX Sports ließ der schwedische Superstar seinem Unmut freien Lauf – und richtete seine Kritik direkt an die Schiedsrichterleistung sowie die Technologie, die seiner Überzeugung nach das Spiel zwischen Iran und Ägypten ruiniert hat. „Sie haben nicht nur ein Tor aberkannt, sie haben einer ganzen Nation den Traum gestohlen!“, donnerte Ibrahimovic in die Kamera.

Ibrahimovics VAR-Kritik

Dabei blieb er nicht bei der Empörung stehen, sondern legte mit einer konkreten Argumentation nach: „Ich habe mir die Aufnahmen unzählige Male angesehen und verstehe immer noch nicht, wie man in dieser Situation überhaupt auf Abseits entscheiden konnte.“ Für Ibrahimovic ist klar: Wer ein Tor annulliert, das über das Schicksal eines Landes bei einer Weltmeisterschaft entscheidet, muss sich zu 100 Prozent sicher sein – und darf nicht raten und spekulieren, während man sich hinter einem Bildschirm versteckt.

Irans bitteres Aus

Zum Hintergrund: Der vermeintliche Siegtreffer von Shoja Khalilzadeh für den Iran gegen Ägypten in der Nachspielzeit wurde nach VAR-Überprüfung wegen einer knappen Abseitsposition annulliert, sodass das Spiel 1:1 endete. Durch dieses Ergebnis beendete der Iran die WM-Gruppe G mit drei Punkten als Gruppendritter und musste um das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten zittern, während Ägypten mit fünf Punkten als Gruppenzweiter sicher ins Achtelfinale einzog.

Das Ausscheiden war gleich doppelt bitter: Neben dem aberkannten Treffer gegen Ägypten kostete die Mannschaft auch das Gegentor der Algerier in der 94. Minute gegen Österreich zum 3:3 den Aufstieg.

Ibrahimovic schloss seine Kritik mit einem Verweis auf die emotionale Dimension des Moments: Millionen Fans hätten einen historischen Triumph gefeiert – bevor der VAR diesen innerhalb von Sekunden zunichtemachte. Für ihn geht es dabei längst nicht mehr nur um Fußball, sondern um die Gefühle, die das Spiel trägt.

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KO KOSMO-Redaktion
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