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Schmuggel

Polizei stoppt Transporter mit Zigarettenschmuggel auf Autobahn

Polizei stoppt Transporter mit Zigarettenschmuggel auf Autobahn
Symbolbild (FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Eine defekte Tür, kein Führerschein – und ein Fahndungstreffer: Eine Verkehrskontrolle auf der A8 endete mit einer unerwarteten Entdeckung.

Auf der A8 in Richtung Suben fiel Beamten der Landesverkehrsabteilung am Donnerstagmorgen ein Transporter mit bulgarischen Kennzeichen durch riskantes Fahrverhalten auf. Die Streife hielt das Fahrzeug an. Als die Polizisten Zugang zum Laderaum verlangten, behauptete der Fahrer, die hintere Seitentür lasse sich nicht öffnen.

Die Beamten erkannten das Manöver als Verzögerungstaktik und öffneten die Tür selbst – zum Vorschein kamen mehrere Stangen Zigaretten. Auch beim Thema Führerschein versuchte der Mann zunächst, die Einsatzkräfte in die Irre zu führen: Er gab an, keinen zu besitzen. Tatsächlich fanden die Beamten das Dokument im Fahrzeug beziehungsweise unter seinen persönlichen Gegenständen.

Fahndung & Fund

Eine Überprüfung seiner Personalien förderte zudem zutage, dass die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis den Mann seit 2024 wegen eines Betrugsdelikts per Fahndung sucht. In der Folge zogen die Polizisten den Zoll hinzu. Bei der gemeinsamen Durchsuchung kamen mehrere Dutzend Stangen Zigaretten ans Licht, ein Teil davon hinter der Fahrzeugverkleidung versteckt.

Schwere Mängel

Ein vom Land Oberösterreich beigezogener Sachverständiger unterzog den Transporter einer technischen Prüfung und stellte dabei schwere Mängel fest, die eine unmittelbare Gefährdung der Verkehrssicherheit darstellten. Die Kennzeichen wurden vorläufig eingezogen, die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Fahrer laufen nun Verfahren wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen.

Der Zoll leitete finanzstraf- und zollrechtliche Ermittlungen ein.

Noch vor Ort hoben Polizei und Zoll Sicherheitsleistungen in Höhe von mehreren tausend Euro ein.

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KO KOSMO-Redaktion
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