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Fehlalarm

97 Einsatzkräfte suchen Vermisste – sie war bei einem Freund

97 Einsatzkräfte suchen Vermisste – sie war bei einem Freund
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

97 Einsatzkräfte, Hubschrauber, Drohnen, Boote – und am Ende eine schlichte Erklärung, die niemand erwartet hatte.

Knapp 100 Einsatzkräfte von Polizei, acht Feuerwehren und der Wasserrettung wurden in der Nacht auf Montag bei Bad Ischl mobilisiert – mit Hubschrauber, Drohnen und Booten suchten sie nach einer 21-Jährigen, die beim Baden verschwunden sein sollte. Das Ende der aufwendigen Aktion: Die junge Frau hatte die Nacht bei einem Freund verbracht und war schlicht nicht erreichbar gewesen.

Sorge einer Mutter

Den Ausgangspunkt der Suchaktion bildete die Sorge einer Mutter. Ihre 21-jährige Tochter war nach der Arbeit nach Hause gekommen, hatte sich umgezogen – und war danach spurlos verschwunden. Als das Fahrrad der jungen Bad Ischlerin versperrt an einem Verkehrszeichen nahe der Traun aufgefunden wurde, blieb den Einsatzkräften keine andere Wahl, als von einem möglichen Unglück auszugehen.

Großeinsatz in der Nacht

97 Einsatzkräfte von Polizei, acht Feuerwehren sowie der Wasserrettung Ebensee rückten aus, unterstützt vom Hubschrauber der Flugpolizei, zwei Drohnen und einem Boot.

Kurz nach drei Uhr morgens fiel einer Streife ein Fahrzeug auf, das sich dem Abstellort des Fahrrads näherte. An Bord befand sich die Gesuchte – wohlauf und unverletzt. Gegenüber den Einsatzkräften erklärte sie, dass sie bei einem Freund gewesen sei und ihr Mobiltelefon nicht mitgehabt habe, weshalb sie für ihre Familie nicht erreichbar gewesen sei.

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KO KOSMO-Redaktion
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