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Festnahme

Messer trotz Waffenverbot: Mann bedroht Teenies und Mutter im Park

Messer trotz Waffenverbot: Mann bedroht Teenies und Mutter im Park
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Abend im Park, eine Klinge trotz Verbot – in Wien-Favoriten eskaliert eine Begegnung zur Bedrohung für mehrere Frauen.

Am Montagabend kam es in einem Park in Wien-Favoriten zu einem Vorfall, der mehrere Frauen in Bedrohungssituationen brachte. Gegen 19 Uhr wurden eine 16-Jährige und ihre Freundinnen von einem 32-jährigen Mann bedroht. Als die Mutter der Jugendlichen zur Stelle kam, richtete der Verdächtige auch gegen sie Drohungen, darunter Aussagen, sie umzubringen.

Festnahme im Innenhof

Trotz eines bestehenden Waffenverbots führte der Mann ein Stanley-Messer mit sich, das von der Polizei in weiterer Folge sichergestellt wurde. Die Beamten reagierten rasch auf die eingegangenen Meldungen. Der Verdächtige, ein österreichischer Staatsbürger, konnte kurz nach dem Vorfall in einem nahegelegenen Innenhof festgenommen werden.

Bei der Durchsuchung wurde ein Stanley-Messer gefunden – trotz aufrechten Waffenverbots. Darüber hinaus hatte der 32-Jährige zuvor auch einer 35-jährigen Frau Schläge angedroht, weshalb er in mehreren Punkten angezeigt wurde.

Rechtliche Konsequenzen bei Waffenverbot-Verstoß

Ein Waffenverbot wird nach § 12 Waffengesetz 1996 von der zuständigen Behörde verhängt, wenn bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine Person durch missbräuchliche Verwendung von Waffen Leben, Gesundheit oder Freiheit von Menschen gefährden könnte. Das Verbot umfasst den Besitz von Waffen und Munition ohne Einschränkung auf bestimmte Waffenarten.

Ein Verstoß gegen ein bestehendes Waffenverbot kann als Verwaltungsübertretung mit Geldstrafen bis zu 3.600 Euro und Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen geahndet werden, sofern keine gerichtlich strafbare Handlung nach den Strafbestimmungen des Waffengesetzes vorliegt.

Sicherheitsappell der Polizei

Bedrohungen im öffentlichen Raum stellen ein Problem dar, das das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung nachhaltig beeinträchtigt.

Die Polizei ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, aufmerksam zu sein und derartige Vorfälle umgehend zu melden.

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KO KOSMO-Redaktion
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