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AK-Check enthüllt: Bis zu 297 Euro pro Werkstatt-Stunde

AK-Check enthüllt: Bis zu 297 Euro pro Werkstatt-Stunde
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2 Min. Lesezeit |

Bis zu 297 Euro pro Stunde – wer sein Auto in die Werkstatt bringt, kann tief in die Tasche greifen müssen.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat in einer aktuellen Erhebung die Preise für Kfz-Dienstleistungen in insgesamt 123 Werkstätten im Bundesland unter die Lupe genommen. Dabei wurden teils erhebliche Unterschiede in den Bereichen Mechanik, Spenglerei, Lackiererei sowie bei der Pickerl-Überprüfung festgestellt.

Für eine Stunde Mechanikerarbeit werden im Durchschnitt 139 Euro fällig, Spengler verlangen im Schnitt 205 Euro, Lackierer 211 Euro pro Stunde. Die Preisspanne ist dabei beträchtlich: Bei Mechanikern reicht sie von 50 Euro bis zu 225,90 Euro, bei Spenglern und Lackierern von 75 Euro bis zu 297 Euro. Gegenüber dem Vorjahr sind die Stundensätze um rund 4 Prozent gestiegen.

Pickerl-Überprüfung

Auch bei der Pickerl-Überprüfung gibt es regionale Unterschiede: Im Schnitt kostet sie 73 Euro, wobei Freistadt mit 65 Euro günstiger abschneidet als Wels, wo im Durchschnitt 82 Euro zu bezahlen sind. Wer sein Fahrzeug beim ARBÖ prüfen lässt, zahlt inklusive Plakette 72,20 Euro, beim ÖAMTC sind es 60,30 Euro. Je nach Fahrzeugtyp können die Preise variieren – Dieselfahrzeuge werden häufig teurer abgerechnet.

Das günstigste Angebot liegt bei 48 Euro, das teuerste bei 101,52 Euro. Bei manchen Anbietern ist die Überprüfung Teil eines jährlichen Services und kann kostenfrei oder zu einem reduzierten Preis durchgeführt werden.

Kosten im Griff

Vor der Auftragserteilung empfiehlt es sich, einen schriftlichen Kostenvoranschlag einzuholen – dieser ist in der Regel kostenlos, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Da die Reparaturkosten je nach Fahrzeugmarke, Modell und Motorleistung unterschiedlich ausfallen können, sollte man sich die durchgeführten Arbeiten genau erklären lassen.

Um unerwartete Mehrkosten zu vermeiden, ist es ratsam, eine Preisobergrenze festzulegen, die ohne vorherige Rücksprache nicht überschritten werden darf.

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KO KOSMO-Redaktion
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