Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Russische Drohne

Polen schließt Flughäfen nach russischen Angriffen

Polen schließt Flughäfen nach russischen Angriffen
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Russische Angriffe auf die Ukraine sorgen auch in Polen für Alarm: Militärjets steigen auf, Flughäfen werden zeitweise geschlossen – während es in Kyjiw Tote und zahlreiche Verletzte gibt.

Neue russische Luftangriffe auf die Ukraine haben auch im benachbarten Polen Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst. Polen ließ Militärflugzeuge aufsteigen und stellte den Betrieb an den Flughäfen Rzeszów und Lublin zeitweise ein. In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw wurden bei den Angriffen vom 28. September nach dem zuletzt gemeldeten Stand mindestens zwei Menschen getötet und 24 verletzt.

Die polnische Flugsicherungsbehörde PANSA setzte den Betrieb an den Flughäfen Rzeszów und Lublin während der russischen Angriffe auf die Westukraine vorübergehend aus. Damit sollte unter anderem der polnischen Militärluftfahrt ausreichend Handlungsspielraum gegeben werden. Beide Flughäfen nahmen ihren Betrieb später wieder auf.

Angriff auf Kyjiw

In Kyjiw traf eine russische Drohne unter anderem ein Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften im Stadtzentrum, wo ein Feuer ausbrach. Nach dem zuletzt gemeldeten Stand kamen bei den Angriffen auf die Hauptstadt zwei Menschen ums Leben, 24 weitere wurden verletzt. Mehrere Stadtteile waren von Einschlägen und Schäden betroffen.

Besonders angespannt war die Lage an der polnisch-ukrainischen Grenze. Eine russische Drohne schlug nahe dem Grenzübergang Jahodyn–Dorohusk auf ukrainischem Gebiet ein. In Teilen Ostpolens wurde zeitweise Luftalarm ausgelöst. Nach Angaben der polnischen Behörden drang die Drohne bei diesem Vorfall jedoch nicht in den polnischen Luftraum ein.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen