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Angriff

Drohnen während Merz-Besuch: Brücke in Kiew getroffen (VIDEO)

Drohnen während Merz-Besuch: Brücke in Kiew getroffen (VIDEO)
FOTO: EPA/Screenshot
2 Min. Lesezeit |

Drohnen über Kiew – ausgerechnet während Bundeskanzler Friedrich Merz in der ukrainischen Hauptstadt eintraf.

Während Bundeskanzler Friedrich Merz die ukrainische Hauptstadt Kiew besuchte, wurde die Stadt von einem Drohnenangriff getroffen. Merz war trotz eindringlicher Warnungen aus Moskau in die Stadt gereist. Betroffen war die sogenannte Straße der Nordbrücke.

Bürgermeister Vitali Klitschko informierte die Öffentlichkeit über den Kurznachrichtendienst Telegram: „Die Straße der Nordbrücke ist getroffen worden und Rettungsdienste sind auf dem Weg.“ Der Besuch fand vor dem Hintergrund einer erheblich verschärften Sicherheitslage statt – Drohnenangriffe auf Kiew und auf Personenzüge hatten in den Tagen zuvor zugenommen. Wenige Stunden vor Merz‘ Ankunft waren ausländische Besucher und Diplomaten aufgefordert worden, die Stadt zu verlassen.

Merz‘ Botschaft

Merz traf am Morgen überraschend in Kiew ein. Sein erklärtes Ziel war es, der Ukraine die Unterstützung zuzusichern, auf die sie in den kommenden Wochen angewiesen ist. Der Kanzler kündigte umfangreiche Militärhilfe an, darunter die Lieferung von tausenden Abfangdrohnen.

Zugleich stellte er klar, dass Deutschland sich weder durch Russlands „hybride Angriffe“ noch durch „Parolen der AfD und ihrer russischen Hintermänner“ spalten lassen werde.

Druck auf Putin

Das militärische Engagement Deutschlands verfolgt das Ziel, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und Präsident Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu zwingen. Merz verwies dabei auf die humanitäre Dimension des Konflikts: „Bald beginnt für die Menschen der fünfte Kriegswinter. Russland bombardiert Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke.“

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KO KOSMO-Redaktion
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