Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Flugstrecken

Ryanair macht ernst: Diese 12 Flugverbindungen fallen weg

Ryanair macht ernst: Diese 12 Flugverbindungen fallen weg
FOTO: iStock/tupungato
2 Min. Lesezeit |

Ryanair zieht sich weiter zurück: Weniger Flugzeuge, gestrichene Strecken und rund 80 betroffene Jobs.

Mit dem Winterflugplan 2026 reduziert Ryanair sein Angebot in Österreich deutlich. Am Flughafen Wien werden künftig nur noch zwölf statt zuletzt 14 Flugzeuge stationiert sein. Im vergangenen Winter waren es noch 16 Maschinen. Gleichzeitig streicht Ryanair österreichweit zwölf Verbindungen – zehn davon ab Wien.

Ab Wien entfallen im Winterflugplan die Ryanair-Verbindungen nach Kopenhagen, Marseille, Tel Aviv, Dubrovnik, Niš, Salerno, Sevilla, Warschau, Lanzarote und Riga. Zusätzlich werden die London-Verbindungen ab Linz und Klagenfurt über den Winter ausgesetzt. Insgesamt sind laut Ryanair rund 80 Arbeitsplätze von den Kürzungen betroffen.

O’Learys Forderungen

Ryanair-Chef Michael O’Leary macht vor allem die hohen Standortkosten in Österreich für die Kürzungen verantwortlich. Er fordert Bundeskanzler Christian Stocker erneut auf, die österreichische Luftverkehrsabgabe von zwölf Euro pro Passagier abzuschaffen. Die angekündigten Kürzungen seien nach Darstellung der Fluggesellschaft eine direkte Folge der aus ihrer Sicht zu hohen Abgaben und Gebühren.

Auch das von der Regierung angekündigte Hilfspaket von 30 Millionen Euro für die Luftfahrtbranche hält Ryanair für unzureichend. Nach Angaben der Fluggesellschaft seien die österreichischen Flugsicherungsgebühren seit der Coronapandemie um 60 Prozent und die Gebühren am Flughafen Wien um 30 Prozent gestiegen. Ryanair sieht Österreich deshalb gegenüber günstigeren Standorten in anderen europäischen Ländern im Nachteil.

Auch Balkan-Strecken betroffen

Für viele Reisende aus der Balkan-Community sind vor allem zwei Streichungen relevant: Im Winterflugplan entfallen die direkten Ryanair-Verbindungen von Wien nach Dubrovnik und Niš. Wer in diesen Monaten nach Kroatien oder Serbien fliegen möchte, muss daher auf andere Airlines, Flughäfen oder Umsteigeverbindungen ausweichen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen