Start News Panorama Nach Belgrad – Bombendrohungen jetzt auch in Sarajevo

Nach Belgrad – Bombendrohungen jetzt auch in Sarajevo

Heute Morgen erhielten mehrere Schulen im Bezirk Sarajevo Bombendrohungen per E-Mail. Letzte Woche gab es ähnliche Bombendrohungen in Serbien (FOTO: I. Š./Klix.ba)

Heute Morgen erhielten mehrere Schulen im Bezirk Sarajevo Bombendrohungen per E-Mail.

Das Innenministerium des Bezirks Sarajevo erhielt am Mittwoch in der Früh Informationen darüber, dass Schulen in mehreren Gemeinden der Stadt Sarajevo mit Bomben bedroht wurden. Das Bezirksgericht sowie die Bezirksregierung sind auch betroffen.

Wie das Innenministerium des Bezirks Sarajevo dem Nachrichtenportal Klix.ba mitteilte, gibt es Bobmendrohungen gegen mehrere Schulen in den Gemeinden Centar, Stari Grad, Vogošća und Ilidža.

„Die Drohungen kamen per E-Mail. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Sarajevo wurde über alles informiert“, sagte der Pressesprecher Mirza Hadžiabdić gegenüber Klix.ba.

Kinder wurden aus den Schulen evakuiert und Beamten der Kriminalprävention veranlassen derzeit Untersuchungen an mehreren Orten. Das Innenministerium des Bezirks Sarajevo konnte vorerst keine weiteren Informationen über die gesamte Situation geben.

Wie das Nachrichtenportal Klix.ba schreibt, kamen die Drohungen von der .ru-Domain (KMFDM KMFDM <kmfffdmmm@yandex.ru). Die Schulen haben eine E-Mail mit folgendem Inhalt erhalten: „In der Schule gibt es eine Bombe Ich höre Stimmen Stimmen in meinem Kopf Ich bin verrückt Ich – ein Abbild Ich werde Kinder töten Vergebt mir Leute Im Namen einer glänzenden Zukunft Amen“ (Russisch: “В школе бомба Я слышу голоса Голоса в моей голове Я сумасшедший Я – изображение Я собираюсь убить детей Простите меня, люди От имени Светлое будущее Аминь”)

Zur Erinnerung: letzte Woche gab es ähnliche Drohungen in Bildungseinrichtungen in Serbien , aber auch gegen zahlreiche andere Einrichtungen ausgesprochen wurden. Alle Drohungen waren falsch.

Was macht die Polizeit im Fall einer Bombendrohung?

Wenn eine anonyme Drohung über den Sprengkörper eintrifft, beginnt ein spezielles Polizeiteam mit einer Abwehraktion der gesamten Anlage, die ein potenzielles Ziel darstellt. Eine detaillierte Begehung der Anlage erfordert je nach Größe der Anlage eine gewisse Zeit, bis alle Räume, in denen ein Sprengkörper versteckt sein könnte, besichtigt werden.

Das Innenministerium des Bezirks Sarajevo hat heute alle Medien gebeten, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass es keinen Grund gibt, die Öffentlichkeit zu beunruhigen, da die Polizei vor Ort ist und die notwendigen Maßnahmen ergreift.

„Mitarbeiter und Schüler von Schuleinrichtungen, aber auch Eltern, also Erziehungsberechtigte von Kindern, die sich in der Nähe von Schulen aufhalten, sollten den Anweisungen der Polizeibeamten vor Ort folgen, damit die Polizei in solchen Situationen ihren vorgeschriebenen Teil tun kann“, sagten sie. . Abschließend weist die Polizei darauf hin, dass es notwendig sei, geduldig zu sein, also darauf zu verzichten, ungeprüfte Informationen zu verbreiten, um unnötige Angst und Panik zu vermeiden.

Das österreichische Innenministerium hat im August 2019 eine Publikation veröffentlicht, die detaillierte Informationen darüber enthält, wie man sich in Gefahrensituationen verhalten soll.


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