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Demenz

Demenz: Änderung des Fahrverhaltens als frühes Warnsignal

Demenz, eine der führenden Todesursachen weltweit, kann sich in unerwarteten Bereichen des Alltags zeigen – sogar im Fahrverhalten. Eine US-amerikanische Studie offenbart, dass unsicheres und unregelmäßiges Fahren ein frühes Anzeichen für die Krankheit sein kann.

Demenz ist eine Krankheit, die weltweit Millionen von Menschen betrifft und sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Angehörigen erhebliche Belastungen mit sich bringt. Während die Suche nach einem Heilmittel andauert, ist die frühzeitige Erkennung der Symptome der beste Weg, um die Auswirkungen der Krankheit zu bewältigen und zu lindern.

Ein unerwartetes Anzeichen für Demenz kann sich im Fahrverhalten zeigen. Laut einer Studie des Nationalen Instituts für Altern in den USA, können Menschen mit Demenz beginnen, viele Verkehrsbußgelder zu bekommen, da ihre Fahrweise unsicherer und unregelmäßiger wird. Zu den gefährlichen Fehlern zählen die Verwechslung der Brems- und Gaspedale, plötzliches Spurwechseln und unangepasste Geschwindigkeit. Auch neue Dellen oder Kratzer am Auto oder mehrere zufällige Fehltritte oder Kollisionen können auf die Krankheit hinweisen.

Durch Genetik bestimmt

Demenz führt dazu, dass selbst einfache und vertraute Aufgaben, wie das Autofahren, zu einer Herausforderung werden. Die Gehirnfunktion und kognitive Aktivität beginnen zu schwinden, was dazu führt, dass einfache Aufgaben oder grundlegende Routinen unerwartet viel Nachdenken und Energie erfordern.

Das Risiko für Demenz kann sich im Laufe des Lebens ansammeln und wird teilweise durch die Genetik bestimmt, die nicht geändert werden kann. Derzeit gibt es keine Heilung oder Möglichkeit, die tödliche Krankheit zu verlangsamen, die den Betroffenen Gedächtnis, Intelligenz und körperliche Stärke nimmt.

Bis ein Heilmittel gefunden wird, bleibt die frühzeitige Erkennung der Symptome der beste Weg, um die Auswirkungen der Krankheit zu bewältigen und zu lindern.