Ein Moment der Unachtsamkeit, ein gekipptes Gefäß – und ein Kleinkind in Kärnten schwebt in Lebensgefahr.
Montagnachmittag, kurz vor 17 Uhr, kam es im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten zu einem schweren Unglück: Ein einjähriges Kind zog sich Verbrühungen durch heißes Wasser zu. Dem Vorfall lag eine unglückliche Verkettung von Umständen zugrunde – der zehnjährige Bruder des Kleinkindes hatte zuvor mit einem Wasserkocher Wasser erhitzt, dieses in ein Plastikgefäß gefüllt und das Behältnis auf der Anrichte abgestellt.
Das Kleinkind kletterte auf einen Hocker, griff nach dem Gefäß und zog es zu sich heran, woraufhin es kippte und das siedende Wasser über das Kind schüttete.
Hubschrauber-Transport
Laut Angaben der Polizeiinspektion Bad Kleinkirchheim dürfte das Kind das Gefäß selbständig erreicht und zu sich gezogen haben. Die 41-jährige Mutter handelte umgehend, versorgte das Kind notfallmäßig und verständigte die Rettung.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde das Kleinkind per Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen.
Das Ausmaß der Verletzungen war zum Zeitpunkt des Abtransports noch nicht abschließend bestimmbar.