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Sicherheitseinsatz

FBI im Einsatz: Wien bereitet sich auf ESC unter Hochsicherheit vor

FBI im Einsatz: Wien bereitet sich auf ESC unter Hochsicherheit vor
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wien verwandelt sich zur ESC-Festung: FBI, Drohnenverbot und Flughafensicherheit – der Ausnahmezustand beginnt am Sonntag.

Ab dem kommenden Sonntag steht Wien im Zeichen des Eurovision Song Contest – und die Polizei rüstet sich für einen der größten Sicherheitseinsätze der jüngeren Stadtgeschichte. Über sieben Tage hinweg werden täglich mehrere Hundert Beamte im Einsatz stehen, zusätzlich unterstützt durch das amerikanische FBI. Die Terrorwarnstufe verbleibt auf dem zweithöchsten Niveau.

Landesvizepolizeipräsident Dieter Csefan betonte, dass zwar eine latente Gefahr für Anschläge bestehe, konkrete Hinweise darauf jedoch nicht vorlägen. Für die Veranstaltungstage werden Platzverbote vorbereitet, die gezielt an neuralgischen Punkten gelten sollen. Protestaktionen werden vor allem von Pro-Palästina-Gruppen erwartet, mehrere Versammlungen sind bereits angemeldet.

Strenge Einlasskontrollen

Die Anmeldefrist für Demonstrationen endet jeweils 48 Stunden vor dem geplanten Beginn. Das Sicherheitsniveau rund um die Wiener Stadthalle soll jenem eines internationalen Flughafens entsprechen. Insgesamt rund 16.000 Personen mit Bezug zum Song Contest müssen sicherheitspolizeilich überprüft werden – darunter auch das private Sicherheitspersonal, das für die Einlasskontrollen zuständig ist. Mehr als 20.000 Besucher sollen an fünf Tagen in der Wiener Stadthalle zum Eurovision Song Contest strömen.

Etwaige Warnmeldungen werden an den Veranstalter weitergeleitet, der in der Folge über den weiteren Einsatz der betreffenden Personen entscheidet.

FBI-Taskforce aktiv

Das FBI hat in New York City eine eigene Taskforce eingerichtet, die den österreichischen Nachrichtendienst während der ESC-Woche unterstützen soll – mit besonderem Fokus auf mögliche Cyberangriffe. Rund um die zentralen Veranstaltungsorte Wiener Stadthalle, Rathausplatz und Wiener Prater wurde eine sogenannte Geozone mit einem Radius von 1,5 Kilometern eingerichtet.

Innerhalb dieser Zone gilt ein striktes Flugverbot, das laut Einsatzkommandantin Xenia Zauner auch Minidrohnen unter 250 Gramm umfasst.