Sieg, aber bange Stunden danach: Für Stefan Posch könnte das Länderspiel gegen Jordanien mit einem schmerzhaften Nachspiel enden.
Stefan Posch stand beim 3:1-Sieg der österreichischen Nationalmannschaft gegen Jordanien in San Francisco von Beginn an auf dem Platz und erfüllte seine Aufgabe auf der rechten Abwehrseite solide. Doch unmittelbar nach dem Abpfiff überschattete eine Hiobsbotschaft den Erfolg: Teamchef Ralf Rangnick äußerte gegenüber dem ORF die Befürchtung, der Rechtsverteidiger könnte verletzt sein. „Bei Posch besteht die Gefahr, dass er sich am Kiefer etwas getan hat“, so Rangnick kurz nach Spielende.
Kollision in der 87. Minute
Auslöser war ein Zusammenprall in der 87. Minute. Posch und der jordanische Spieler Odeh Al-Fakhouri kollidierten im Mittelfeld ungebremst mit den Köpfen – keiner der beiden hatte den anderen kommen sehen. Beide Akteure mussten behandelt werden, ehe das Spiel fortgesetzt werden konnte.
Posch biss auf die Zähne und brachte die Partie zu Ende, doch die Sorge blieb. Eine gesicherte Diagnose steht noch aus. Sollte sich der Verdacht bestätigen und Posch tatsächlich ausfallen, wäre das für Rot-Weiß-Rot ein empfindlicher Rückschlag – zumal Nachnominierungen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich sind.