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Kroatiens Niederlage gegen Schweden bringt Serbien in die nächste Runde

Handball EM Kroatien Schweden Serbien Island
(FOTO: Slavko Midzor/PIXSELL, Miroslav Lelas)

Der gestrige Spieltag der Handball-EM in Kroatien war ein Zittern bis zum Schluss, sowohl für das kroatische als auch das serbische Team.

Um einen Debakel aus dem Weg zu gehen mussten die serbischen „Orlovi“ gegen Island mit zumindest vier Toren Unterschied gewinnen. Einen Sieg konnten sich die Serben zwar holen, jedoch „nur“ mit 29:26. Die Mission den Torunterschied aus eigener Kraft zu erringen, war damit fehlgeschlagen.

Damit begann das große Zittern für das serbische Team, da ihre einzige Hoffnung in die nächste Runde einzuziehen, ein Sieg der Schweden über die Kroaten war.

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Heute Abend kämpfen im Zuge der Handball-EM in Kroatien sowohl Kroatien als auch Serbien um den Sieg. Austragungsort ist diesmal Split!

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Kroaten ungewohnt schwach
Die schwedischen Handballer ließen ihren Kollegen aus Kroatien schon von der ersten Minute an überhaupt keine Chance. Dominiert von den Gegnern schaffte es das kroatische Team nicht an die herausragenden Leistungen aus den zwei vorhergehenden Spielen anzuknüpfen.

Die „Karierten“ unterlagen mit 35:31 und verspielten damit auch, als Gruppensieger in die nächste Runde einzuziehen. Somit gehen die Schweden mit vier und Kroatien nur mit zwei Punkten in die Hauptrunde weiter.

Des einen Freud, des andren Leid
Während die kroatischen Spieler und Fans enttäuscht die Spliter Halle verließen, so hatten die Serben großen Grund zu feiern. Dank des Sieges der Schweden darf Serbien weiter an der EM teilnehmen und mit elf anderen Teams um den Titel kämpfen.

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Westbalkan kämpft um nächste Runde
Während Serbien und Kroatien heute spielfrei haben und sich auf die morgigen Begegnungen mit Norwegen bzw. Weißrussland vorbereiten können, so stehen heute gleich drei weitere Balkanländer am Feld.

Um 18:15 Uhr trifft Mazedonien auf Deutschland und um 20:30 Uhr Montenegro auf Slowenien. Während es für die Mazedonier ziemlich sicher ist, dass sie ihr Ticket für die zweite Runde lösen, so wird mit großer Wahrscheinlichkeit das direkte Duell zwischen dem montenegrinischen und slowenischen Team darüber entscheiden, wer als Tabellendritter weiter darf.

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