Felix Baumgartner kam bei einem Paragliding-Unfall in Italien ums Leben. Die genauen Umstände des tragischen Vorfalls sind noch ungeklärt. Eine angeordnete Obduktion soll nun die entscheidenden Antworten liefern.
Kurz vor dem Unglück teilte Baumgartner noch einen letzten Moment in sozialen Medien. In einer Instagram-Story, die er nur zwei Stunden vor seinem Tod veröffentlichte, war der 56-Jährige mit schwarzer Kappe bei den Startvorbereitungen für seinen Paragleiterflug zu sehen. „Mann bei der Arbeit“, schrieb er dazu und ergänzte: „Zu viel Wind“. Sechs Tage zuvor hatte der Extremsportler auf Facebook noch Urlaubsgrüße geteilt: „Fliegende Urlaubsgrüße aus Fermo – Italien. Wo macht ihr heuer Urlaub?“. Fermo bezeichnet jene mittelitalienische Provinz in der Region Marken an der Adria, in der auch der Urlaubsort Porto Sant’Elpidio liegt.
Die Ursache des Absturzes wirft zahlreiche Fragen auf: War es ein technisches Versagen oder ein medizinischer Notfall? Der Salzburger Extremsportler war am Donnerstagnachmittag, 17. Juli, von einer Startplattform für Paraglider nahe Porto Sant’Elpidio an der italienischen Adriaküste abgehoben. Er verbrachte dort gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin einen Urlaub in dem beliebten Badeort.
📍 Ort des Geschehens
Tragischer Absturz
Augenzeugen beobachteten, wie der Motor-Paraglider kurz nach dem Start an Leistung verlor und abstürzte. Baumgartner prallte gegen eine Holzhütte am Poolbereich des Feriendorfes „Le Mimose del Club del Sole“.
⇢ Tragische Details: Felix Baumgartner stürzte in Kinderpool – Mitarbeiterin verletzt
Bei dem Unfall wurde eine Mitarbeiterin der Ferienanlage durch ein Trümmerteil am Hals verletzt. Sie erhielt sofort medizinische Erstversorgung vor Ort und wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert.
Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich mehrere Personen, darunter auch Kinder, am Schwimmbecken auf. Das Areal wurde daraufhin abgesperrt. Die Einsatzkräfte begannen unverzüglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen und versuchten unter anderem durch eine ausgedehnte Herzmassage, den gebürtigen Salzburger zu retten. Ein Rettungshubschrauber traf zwar schnell am Unfallort ein, doch alle Bemühungen blieben erfolglos.
Offene Fragen
Felix Baumgartner verstarb am 17. Juli im Alter von 56 Jahren. Die Nachricht seines Todes löste weit über Österreichs Grenzen hinaus Bestürzung aus. Weitere Details dazu in: „Felix, wir werden dich vermissen“: Österreich nimmt Abschied.
Technische Untersuchungen und eine Obduktion sollen jetzt Aufschluss darüber geben, warum der Extremsportler abstürzte und ob er beim Aufprall bereits tot war. Laut den ermittelnden Carabinieri hat Baumgartner während des Fluges keine Hilferufe abgesetzt.
Dies nährt die Vermutung, dass er möglicherweise bereits in der Luft einen Herzstillstand erlitten und dadurch die Kontrolle über den Paraglider verloren haben könnte.
Neue Erkenntnisse der Einsatzkräfte und der Feuerwehr deuten tatsächlich darauf hin, dass Baumgartner während des Fluges ein plötzliches Unwohlsein erlitt und dadurch die Kontrolle über sein motorisiertes Fluggerät verlor.
⇢ Extremsportler Felix Baumgartner stirbt bei Paragleit-Unfall
Nach dem Aufprall in den Pool einer Hotelanlage war er laut Rettungskräften bereits tot. Diese Vermutung eines medizinischen Notfalls wird durch das Fehlen von Hilferufen während des Absturzes zusätzlich untermauert.
Die italienischen Behörden bestätigen, dass Baumgartner nach dem Absturz sofort tot aufgefunden wurde. Die verletzte Hotelmitarbeiterin wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen dauern an, wobei die angeordnete Obduktion weitere Klarheit schaffen soll.