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Unwetterwarnung

Rot-Warnung, Vermurungen, Hagel – Österreich zittert vor dem Wochenende

Rot-Warnung, Vermurungen, Hagel – Österreich zittert vor dem Wochenende
Foto: iStock
4 Min. Lesezeit |

Unwetter, Hitze, Gewitter – Österreich erlebt ein Wochenende voller Wetterextreme. Was auf die nächsten Tage zukommt, ist alles andere als harmlos.

Kühlere Luftmassen erreichen den Alpenraum an diesem Freitag, doch im Bergland bleibt die Lage unruhig. „Heute sind noch einmal kräftige Gewitter möglich, besonders im südlichen Bergland und später auch die südlichen Beckenlagen“, sagt UBIMET-Meteorologe Peter Wölflingseder. Stellenweise könne es zu „sehr große Regenmengen in kurzer Zeit“ kommen.

„Das kann kleinere Bäche schnell überlasten, wodurch kleinräumige Überschwemmungen sowie Vermurungen möglich sind“, mahnt der Experte. Bereits am Donnerstagabend hatten Teile des Salzburger Pinzgaus und Pongaus mit den Folgen heftiger Niederschläge zu kämpfen. In Stuhlfelden mussten vorübergehend 13 Menschen ihre Häuser verlassen, in Uttendorf zog der Tobersbach eine Schneise der Verwüstung durch den gleichnamigen Ortsteil.

Auch für Freitag wurden deshalb erneut Unwetterwarnungen herausgegeben – ab 13.40 Uhr galt in Trofaiach und Umgebung die höchste Warnstufe Rot.

Freitags Wetterablauf

Der Tag startet bewölkt, im Süden und Südosten fällt zunächst noch Regen. Im Laufe des Vormittags lässt der Niederschlag nach, von Nordwesten her lockert die Bewölkung auf. Ab Mittag ziehen im Bergland und im Süden erneut Schauer und kräftige Gewitter auf, während die Gewitterneigung im äußersten Osten und Südosten gering bleibt.

Am meisten Sonnenstunden sind vom Bodensee bis ins Obere Waldviertel zu erwarten. Abgesehen von Gewitterböen weht schwacher bis mäßiger, im Osten auch lebhafter Nordwestwind. Die Temperaturen steigen je nach Sonneneinstrahlung auf 23 bis 31 Grad.

Wochenende & Ausblick

Das restliche Wochenende bringt etwas ruhigeres Wetter, hoher Luftdruck setzt sich durch und die Hitze kehrt zurück. Laut Wölflingseder sind am Samstag im Bergland zwar weiterhin Schauer und vereinzelt auch kräftige Gewitter möglich – „Das Unwetterpotenzial geht aber deutlich zurück.“ Abseits der Alpen dominiert ein freundlicher Wechsel aus Sonne und Wolken.

Im Bergland und im Südosten halten sich anfangs noch Restwolken mit letzten Tropfen, ab etwa Mittag entstehen lokale Schauer und Gewitter, vorwiegend von Osttirol und Salzburg ostwärts. Auch dort zeigt sich zumindest zeitweise die Sonne, am Abend beruhigt sich das Wetter zusehends. Bei schwachem bis mäßigem Wind, der auf östliche Richtungen dreht, werden Höchstwerte zwischen 26 und 32 Grad erreicht.

Der Sonntag präsentiert sich hochsommerlich, verbreitet scheint die Sonne. Im Verlauf des Nachmittags nimmt über dem westlichen Bergland – von der Silvretta bis zu den Hohen Tauern – die Schauer- und Gewitterneigung zu. Am Abend sind lokal, besonders in Vorarlberg und im Außerfern, auch kräftige Gewitter mit stürmischen Böen möglich. Ansonsten weht der Südostwind nur schwach bis mäßig, die Temperaturen klettern auf 28 bis 34 Grad.

Der Montag startet vom Arlberg bis ins Mühlviertel wolkenreich und unbeständig, immer wieder ziehen gewittrige Schauer durch. Östlich davon zeigt sich zunächst noch häufig die Sonne, doch im Tagesverlauf greifen teils kräftige Gewitter auch auf den Osten und Süden über. Lokal besteht dabei Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Der Wind dreht auf West und weht mäßig, im Donauraum zeitweise auch lebhaft. Die Höchstwerte liegen von West nach Ost zwischen 26 und 36 Grad.

Am Dienstag dominiert über dem Flach- und Hügelland überwiegend Sonnenschein. Im Tagesverlauf türmen sich vor allem über dem südlichen Bergland größere Quellwolken auf, die am Nachmittag vom Arlberg bis zu den Niederen Tauern zu lokalen Wärmegewittern heranwachsen können. Der Wind weht meist mäßig, lokal aus West bis Nord.

Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 26 und 35 Grad, am heißesten bleibt es im Nordosten.

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KO KOSMO-Redaktion
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