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Enthüllungen

Schrecklich“ – Trump bricht Schweigen zu Epstein-Bildern mit prominenten Gesichtern

Schrecklich“ – Trump bricht Schweigen zu Epstein-Bildern mit prominenten Gesichtern
Foto: epa/JIM LO SCALZO, Kenny Holston / POOL
3 Min. Lesezeit |

Neue Akten im Fall Epstein sorgen für Wirbel: Trump äußert sich überraschend versöhnlich zu Clinton, während Dokumente über seine eigenen Verbindungen kurzzeitig auftauchen und wieder verschwinden.

Das US-Justizministerium hat am Freitag nach erheblichem öffentlichen Druck neue Akten im Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zugänglich gemacht. US-Präsident Donald Trump hielt sich zunächst bedeckt, äußerte sich dann aber doch während einer Pressekonferenz, die eigentlich militärischen Themen gewidmet sein sollte. Angesprochen auf die zahlreichen Aufnahmen, auf denen der frühere Präsident Bill Clinton zu sehen ist, erklärte Trump, dass ihm diese Bilder missfallen würden. Auch die Darstellung anderer Personen bereite ihm Unbehagen. „Schrecklich“ sei das, so Trump. Gleichzeitig betonte er sein grundsätzlich gutes Verhältnis zu Clinton, den er respektiere.

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Trump äußerte Bedenken, dass künftig weitere Aufnahmen von Personen auftauchen könnten, die mit Epstein lediglich zufällig auf Veranstaltungen zusammengetroffen seien, ohne engere Verbindungen zu ihm zu unterhalten. Nach seiner Einschätzung würden die aktuellen Veröffentlichungen den Ruf dieser Menschen ruinieren. Die Verantwortung dafür schob er den Demokraten sowie einigen „schlechten“ Republikanern zu. Trumps versöhnlicher Ton gegenüber Clinton kam überraschend, hatte er doch in der Vergangenheit wiederholt Untersuchungen gegen den Ex-Präsidenten gefordert und dessen mögliche Verbindungen zu Epstein thematisiert.

Clintons Reaktion

Inzwischen meldete sich auch ein Sprecher Clintons zu Wort und forderte die vollständige Offenlegung sämtlicher Unterlagen. Für Irritationen sorgte derweil der Umstand, dass einige Dokumente kurz nach ihrer Veröffentlichung wieder von der Bildfläche verschwanden. Laut Berichten der „Washington Post“ und „Politico“ waren Teile der Ermittlungsakten am Montagnachmittag mehrere Stunden auf der Website des Justizministeriums einsehbar, bevor sie wieder entfernt wurden. Bei den temporär zugänglichen Materialien soll es sich um Regierungsdokumente, E-Mails und Aufzeichnungen der Gefängnisbehörde gehandelt haben.

Die beiden Zeitungen, die nach eigenen Angaben Einblick in diese Dateien hatten, berichten unter anderem über Informationen zu Flügen Donald Trumps in Epsteins Flugzeug. Bei einer dieser Reisen sollen sich demnach ausschließlich Trump, Epstein und eine 20-jährige Frau an Bord befunden haben. Aus den Unterlagen gehe zudem hervor, dass Trumps Anwesen Mar-a-Lago im Jahr 2021 eine Vorladung erhalten habe, um Dokumente im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen Ghislaine Maxwell, Epsteins Komplizin im Sexhandel, vorzulegen, schreibt die „Washington Post“.

Neue Enthüllungen

Die neu zugänglichen Dokumente enthalten außerdem mehrere vom FBI gesammelte Hinweise zu Trumps Verbindungen mit Epstein und zu Veranstaltungen in deren Anwesen in den frühen 2000er Jahren. Aus den Akten geht nicht hervor, ob diese Hinweise zu weiteren Ermittlungen führten oder verifiziert werden konnten. Darüber hinaus wurde ein Schriftwechsel zwischen Gefängnismitarbeitern über Epsteins psychische Verfassung wenige Wochen vor seinem Tod veröffentlicht. Auf Anfragen der Zeitungen reagierte die US-Regierung nicht.

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Kurz nach der Veröffentlichung wurden mehrere Dateien vorübergehend wieder zurückgezogen. Das Ministerium begründete diesen Schritt mit dem Schutz der Opfer.

Die aktuellen Enthüllungen sollen nicht die letzten bleiben – weitere Bildmaterialien werden in naher Zukunft erwartet.

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KO KOSMO-Redaktion
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