Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Waffendelikt

Silvester-Drama: 77-Jähriger schießt sich selbst ins Bein

Silvester-Drama: 77-Jähriger schießt sich selbst ins Bein
(FOTO: LPD Wien)
2 Min. Lesezeit |

Ein 77-jähriger Wiener aus Wien-Floridsdorf zögerte trotz Schussverletzung am Bein einen ganzen Tag, bevor er medizinische Hilfe anforderte. Der Vorfall ereignete sich in der Silvesternacht, als der Senior gegen 11:45 Uhr in seiner Wohnung eine Waffe handhabte und sich dabei versehentlich in das linke Bein schoss. Die Wunde versorgte er zunächst eigenständig, ohne professionelle Hilfe zu suchen. Erst am Folgetag entschied er sich, den Notruf zu wählen.

⇢ Konnte nicht zusehen, wie Menschen sterben“: Sydney-Held bricht sein Schweigen

Falsche Erklärung

Dem Rettungspersonal gegenüber behauptete der Mann, seine Verletzung stamme von einem Feuerwerkskörper, der ihn getroffen habe, während er das Silvesterfeuerwerk vor seinem Wohnhaus beobachtete. Diese Geschichte erwies sich im Krankenhaus jedoch als unglaubwürdig, da die Art der Wunde nicht zu einem Böllerschaden passte. Das medizinische Personal alarmierte daraufhin die Behörden.

⇢ IS-Video aufgetaucht: Vater und Sohn probten Bondi-Massaker monatelang

Illegale Waffen

Ermittler des Wiener Landeskriminalamts nahmen den Fall auf und führten eine Durchsuchung der Wohnung des Seniors durch. Bei dieser Maßnahme entdeckten die Beamten zwei nicht registrierte Schusswaffen, die umgehend sichergestellt wurden. Gegen den 77-Jährigen wurde eine Anzeige nach dem Waffengesetz erstattet.

Die Unstimmigkeit zwischen der Verletzungsart und der Schilderung des Patienten hatte im Krankenhaus Verdacht erregt, was zur Einschaltung der Polizei führte.