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Eskalation

Trump in TV-Ansprache: „Wir werden sie in die Steinzeit zurück bomben“ (VIDEO)

Trump in TV-Ansprache: „Wir werden sie in die Steinzeit zurück bomben“ (VIDEO)
FOTO: EPA/ALEX BRANDON / POOL
2 Min. Lesezeit |

Trump tritt vor die Kameras – und hinterlässt mehr offene Fragen als Antworten. Die Welt hört zu, die Märkte reagieren.

Washington – Einen Monat nach Beginn des Irankriegs wandte sich US-Präsident Donald Trump in einer rund 20-minütigen Ansprache aus dem Weißen Haus an die amerikanische Öffentlichkeit und die internationale Gemeinschaft. Er legte darin seine Begründung für den Kriegseintritt dar, zog eine erste militärische Bilanz und skizzierte, wie er sich das Ende des Konflikts vorstellt. Die Operation „Epic Fury“ habe, so Trump, schnelle und überwältigende Erfolge erzielt.

Den Iran bezeichnete er als „größten staatlichen Terrorsponsor“ und erklärte, dessen Marine sei zerstört, die Luftwaffe in Trümmern, und „große Teile der Führung tot“. Als zentrales Motiv für den Kriegseintritt nannte Trump die Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms.

Drohung und Offenheit

Gleichzeitig stellte Trump ein baldiges Ende der Kampfhandlungen in Aussicht – man stehe kurz davor, alle strategischen Ziele zu erreichen. Für den Fall, dass der Iran nicht einlenke, drohte er jedoch mit einer massiven Ausweitung der Angriffe, einschließlich Schlägen gegen Kraftwerke und Ölfelder.

Beobachter registrierten, dass Trump zu Beginn seiner Rede merklich angespannt wirkte, im weiteren Verlauf jedoch sicherer wurde. Auf die Blockade der Straße von Hormus ging er nur am Rande ein und verwies darauf, dass die USA auf Öl aus der Region nicht angewiesen seien. Die Verantwortung für den Schutz der Meeresenge legte er der internationalen Gemeinschaft nahe.

Die Frage eines Regimewechsels im Iran ließ Trump weitgehend offen – obwohl er zuvor erklärt hatte, dieser sei faktisch bereits vollzogen. Eine direkte Botschaft an die iranische Bevölkerung enthielt die Rede nicht. Stattdessen setzte Trump auf patriotische Rhetorik, die die Stärke und Entschlossenheit der Vereinigten Staaten in den Vordergrund rückte.

Märkte und NATO

An den Finanzmärkten stieß Trumps Auftritt auf Skepsis: Der Ölpreis legte um knapp sieben Prozent zu. Auch innerhalb der NATO wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte plant, für Krisengespräche nach Washington zu reisen.

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KO KOSMO-Redaktion
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