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Nukleardiplomatie

Trump verschiebt Iran-Angriff: USA und Iran stehen vor direkten Verhandlungen

Trump verschiebt Iran-Angriff: USA und Iran stehen vor direkten Verhandlungen
Foto: epa/WILL OLIVER / POOL
2 Min. Lesezeit |

Washington und Teheran nähern sich an – mit Pakistan als Vermittler bahnt sich ein historisches Direktgespräch an.

Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt mit dem Iran gewinnt an Kontur: Wie aus diplomatischen Kreisen verlautet, bereiten Washington und Teheran ein direktes Gespräch vor, das in naher Zukunft in Pakistan stattfinden soll. Islamabad bestätigte, als Vermittler zu fungieren – unterstützt dabei von der Türkei und Ägypten. Laut einem Bericht des Deutschlandfunk seien bereits „offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht“ worden.

Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif hat offiziell angeboten, Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan zu moderieren. Wie aus diplomatischen Quellen verlautet, haben die USA über Pakistan bereits einen 15-Punkte-Friedensplan an den Iran übermittelt, der als Verhandlungsgrundlage dienen soll.

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sich dazu mit den Worten: „Nach meinen Informationen hat es indirekte Kontakte gegeben. Und man hat sich jetzt darauf vorbereitet, sich auch direkt zu treffen.“

Trumps Kalkül

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Tagen wiederholt von laufenden Verhandlungen mit der iranischen Führung gesprochen. Auf Ersuchen Teherans verschob er nach eigenen Angaben die angedrohten Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur bis zum 6. April und bezeichnete diesen Schritt als Möglichkeit für einen diplomatischen Ausweg. Der Iran weist diese Darstellung jedoch nach wie vor zurück.

Der Konflikt mit dem Iran steht derweil im Mittelpunkt der Beratungen der G7-Außenminister in der Nähe von Paris, an denen US-Außenminister Marco Rubio am zweiten Sitzungstag teilnahm. Wadephul schloss eine direkte Beteiligung Deutschlands an möglichen Gesprächen mit dem Iran nicht aus und verwies auf das deutsche Interesse, die wirtschaftlichen Folgen des Krieges einzudämmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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