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Trockenheit

Quellen versiegen – erste Gemeinden rationieren Wasser

Quellen versiegen – erste Gemeinden rationieren Wasser
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2 Min. Lesezeit |

Österreich erlebt einen ungewöhnlich trockenen April – und in Tirol spüren erste Gemeinden die Folgen bereits im Alltag.

Daten der Geosphere Austria zeigen: Im April dieses Jahres fiel österreichweit nur die Hälfte der Regenmenge, die im 30-jährigen Klimamittel für diesen Monat üblich ist. Die anhaltende Trockenheit hat das Land Tirol bereits dazu veranlasst, eine landesweite Waldbrandverordnung zu erlassen. Nachdem es in der Region bereits zu Waldbränden gekommen ist, zeichnet sich nun in einzelnen Tiroler Gemeinden ein weiteres Problem ab: In Iselsberg-Stronach und Reith im Alpbachtal wurden die Einwohnerinnen und Einwohner zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen.

Wasserverbote erlassen

In der Gemeinde Iselsberg-Stronach im Bezirk Lienz steht derzeit nur noch rund die Hälfte der gewöhnlichen Quellwassermenge zur Verfügung. Bürgermeister Gerhard Wallensteiner hat daraufhin eine Verordnung erlassen, die bis auf Weiteres das Bewässern von Gärten und Rasenflächen, das Waschen von Fahrzeugen sowie das Befüllen von Pools untersagt. Bei Verstößen gegen diese Regelung sind Sanktionen möglich, die Maßnahme gilt vorerst für die kommenden Tage.

Dorfbrunnen gesperrt

In Reith im Alpbachtal wurde bereits der Dorfbrunnen abgesperrt. Bürgermeister Thomas Gscosser begründete diesen Schritt damit, dass die Gemeinde in den vergangenen Wochen deutlich weniger Wasser aus ihren Quellen erhalte. Während die oberflächennahen Quellen noch ausreichend Wasser lieferten, arbeite die große Stollenquelle bereits nur noch mit halber Kapazität. Er appelliert an die Bevölkerung, mit der Ressource Wasser besonnen umzugehen und derzeit weder Pools zu befüllen noch Autos zu waschen oder Grünflächen zu bewässern.

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KO KOSMO-Redaktion
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