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Bergrettung

Wiener Familie sitzt bei 1.930 Metern fest: Rettung per Seilwinde

Wiener Familie sitzt bei 1.930 Metern fest: Rettung per Seilwinde
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Regen, Nebel, Dunkelheit – und eine Familie in 1.930 Metern Höhe. Ein Sonntagsausflug in Salzburg entwickelte sich zum Großeinsatz.

Ein Ausflug in die Salzburger Bergwelt endete für eine Wiener Familie am Sonntag mit einem nächtlichen Großeinsatz der Bergrettung.

Die dreiköpfige Familie brach am Nachmittag um 14 Uhr zur Besteigung der Ennskraxn auf. Beim Abstieg verloren sie den Weg und gerieten in ein Gelände, das durch Absturzgefahr und Steinschlag gekennzeichnet war. Als die Dunkelheit einsetzte und starker Regen einsetzte, setzten sie um 20 Uhr auf einer Höhe von 1.930 Metern einen Notruf ab.

Schwieriger Rettungseinsatz

Die Bergrettung Kleinarl rückte gemeinsam mit der Polizei und Notarzthubschraubern aus und konnte die erschöpfte und völlig durchnässte Familie schließlich in Sicherheit bringen. Regen, Nebel und starker Wind erschwerten die Suche von Beginn an. Einsatzleiter Alois Langegger schilderte die Bedingungen so: „Es war finster, es regnete, es war nebelig, der Wind wehte stark.“

Insgesamt 20 Bergretter waren im Einsatz, der Polizeihubschrauber Libelle Flir übernahm die Ortung aus der Luft. Weil die übermittelten GPS-Daten ungenau waren und der Handykontakt zur Familie immer wieder abbrach, zog sich die Rettungsaktion bis 23.25 Uhr hin. Letztlich brachte der Notarzthubschrauber C14 die Familie per Seilwinde aus dem Gelände und flog sie zum Jägersee.

Ungeeignete Ausrüstung

Die Ausrüstung der Familie entsprach nicht den Anforderungen des Geländes – die Bekleidung war für eine solche Tour ungeeignet. Einsatzleiter Langegger erklärte, die Familie habe „großes Glück“ gehabt, dass beim Auf- und Abstieg durch das steile Terrain nichts passiert sei.

Nach einer medizinischen Untersuchung durch das Rote Kreuz wurde die Familie mit einem Rettungsfahrzeug in ihr Hotel gebracht.

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KO KOSMO-Redaktion
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