Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Fahndung

Zwei Opfer niedergestochen: Polizei jagt 26-Jährigen nach Attacke

Zwei Opfer niedergestochen: Polizei jagt 26-Jährigen nach Attacke
FOTO: LPD Wien
2 Min. Lesezeit |

Ein Streit eskaliert brutal, zwei Männer schweben in Lebensgefahr – und der Tatverdächtige ist spurlos verschwunden.

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach einem 26-jährigen Mann, der verdächtig ist, bei einem Streit in Wien-Favoriten zwei Personen mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Beide Opfer – ein 21-Jähriger und ein 28-Jähriger – befanden sich unmittelbar nach dem Vorfall in Lebensgefahr. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden nun Fotos des Gesuchten veröffentlicht, um die Bevölkerung in die Ermittlungen einzubeziehen.

Personen, die den 26-Jährigen kennen oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich – auch anonym – beim Landeskriminalamt Wien zu melden. Die Kontaktnummer lautet: 01/31310-57800.

Ort des Geschehens

Messerangriff Wien-Favoriten

Der Vorfall ereignete sich am 30. Mai 2026 am Viktor-Adler-Platz in Wien-Favoriten, als ein Streit zwischen mindestens vier Männern indischer Staatsangehörigkeit in offene Gewalt umschlug. Ein 26-jähriger indischer Staatsbürger soll dabei ein Messer hervorgeholt und auf zwei der Anwesenden eingestochen haben.

Einem 28-Jährigen soll er einen Stich in den Rücken zugefügt haben; bei einem weiteren Opfer soll er den Bauch mit dem Messer aufgeschnitten haben. Beide Verletzten mussten notärztlich versorgt werden und schwebten in akuter Lebensgefahr. Weshalb der Konflikt derart eskalierte, ist nach Polizeiangaben noch nicht geklärt.

Der Tatverdächtige und eine Begleitperson verließen den Tatort, ohne den Verletzten Hilfe zu leisten.

Täter flüchtig

„Die Ermittler konnten die Identität des 26-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen aufgrund von Zeugenaussagen rasch feststellen“, berichtet Polizeisprecherin Irina Steirer. Dennoch ist der Mann bis heute nicht auffindbar – sein derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt.

Die Ermittlungen wurden dem Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, übertragen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen