Mit Feuerlöscher und Entschlossenheit wurde ein Familienvater am Christtag zum Helden. Während andere vorbeifuhren, sprintete er 100 Meter, um ein brennendes Auto zu löschen.
Ein 40-jähriger Bewohner aus Hellmonsödt in Oberösterreich bewies am Christtag außergewöhnlichen Mut. Rene Strubreiter befand sich in der Garage seines Ferienhauses, als er auf eine Rauchsäule aufmerksam wurde. „Intuitiv habe ich meinen Feuerlöscher geschnappt und bin die 100 Meter zur Bushaltestelle gerannt“, sagt Strubreiter im Gespräch mit dem ORF Oberösterreich.
Zuvor hatte ein 36-jähriger Autofahrer auf der B126 in Hellmonsödt bemerkt, dass Rauch aus dem Motorraum seines Fahrzeugs drang. Der Mann stoppte bei einer Bushaltestelle, da eine Weiterfahrt zu riskant erschien. Zu diesem Zeitpunkt entwickelten sich bereits erste Flammen im Motorbereich.
Der Familienvater hatte gerade seine Kinder und Ehefrau aus dem Wagen in Sicherheit gebracht, als Strubreiter eintraf. „Ich habe dann direkt in den Motorraum hineingesprüht. Dort hat es schon gebrannt.“ Der 40-Jährige handelte nicht nur entschlossen bei der Brandbekämpfung, sondern versorgte anschließend auch die Familie mit Getränken und Schokolade.
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Erfolgreiche Löschaktion
Strubreiter gelang es, das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr vollständig zu löschen. Danach unterstützte er die Familie auch bei der Organisation des Abschleppdienstes mit dem ÖAMTC.
Mit Bedauern stellt Strubreiter fest, dass er der einzige Helfer vor Ort war. „Andere Autos sind einfach vorbeigefahren“, erklärt er gegenüber dem ORF Oberösterreich.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Lob der Einsatzkräfte
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten nach ihrem Eintreffen noch Nachlöscharbeiten durch und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe.
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Laut Polizeiangaben verhinderte das schnelle und beherzte Eingreifen des Anwohners größere Schäden.