Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Solidaritätskundgebungen

Nahost-Konflikt erreicht Wien – Demos an zwei Tagen geplant!

Nahost-Konflikt erreicht Wien – Demos an zwei Tagen geplant!
(Symbolbild FOTO: EPA / PHIL NIJHUIS)
2 Min. Lesezeit |

Wien wird zur Bühne zweier gegensätzlicher Stimmen: Der Iran-Konflikt erreicht die Straßen der Bundeshauptstadt.

In Wien sind zwei Kundgebungen geplant, die auf die jüngsten Entwicklungen rund um den Iran-Konflikt reagieren. Hintergrund ist eine militärische Eskalation, in deren Verlauf die USA und Israel am 28. Februar 2026 Luftangriffe auf iranische Ziele durchgeführt haben – mit nachfolgenden militärischen Reaktionen und zunehmender regionaler Gewalt. Beide Veranstaltungen stehen im Kontext der anhaltenden Lage im Nahen Osten; weitere Proteste in der Bundeshauptstadt sind angesichts der sich verändernden internationalen Situation nicht ausgeschlossen.

Protest am Schottentor

Für Montag, den 2. März, ist um 18:30 Uhr am Wiener Schottentor eine Demonstration unter dem Titel „Finger weg vom Iran!“ angekündigt. Organisiert von einer zivilgesellschaftlichen Initiative, richtet sich die Veranstaltung gegen die jüngsten militärischen Angriffe und deren mögliche Folgen. Die Veranstalter sprechen sich gegen jede Form äußerer Einmischung aus und mobilisieren über Flugblätter sowie Social-Media-Aufrufe.

Mehr zum ThemaMega‑Prozess gegen Klima‑Kleber gestartet – erste Aktivisten verurteilt!⇢

Solidarität am VIC

Am darauffolgenden Tag, Dienstag, dem 3. März, findet um 17 Uhr vor dem Vienna International Centre in Wien-Donaustadt eine weitere Kundgebung statt. Unter dem Titel „Nein zum Mullah-Regime & zur Todesstrafe! – Rettet die Inhaftierten!“ richtet sich diese Veranstaltung gegen staatliche Repressionen im Iran. Die Organisatoren betonen ausdrücklich, dass die Kundgebung keiner bestimmten politischen Fraktion innerhalb des Irans zuzuordnen ist, sondern als überparteiliche Solidaritätsveranstaltung im Zeichen der aktuellen Lage verstanden werden soll.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen