Ein Sonntagabend auf der A12 endet mit einem Knall: Totalschaden, Verletzte und 67 Buspassagiere, die Glück im Unglück hatten.
Auf der A12 Inntalautobahn kam es am frühen Sonntagabend zu einem schweren Unfall: Bei Radfeld im Bezirk Kufstein fuhr eine 19-jährige Deutsche mit ihrem Pkw ungebremst in das Heck eines vollbesetzten Reisebusses. Die beiden Fahrzeuginsassen mussten von Ersthelfern aus dem stark beschädigten Wrack geborgen werden. Die rund 70 Buspassagiere blieben unverletzt.
Das Unglück ereignete sich gegen 18.30 Uhr. Die junge Lenkerin war auf dem zweiten Fahrstreifen in Richtung Kufstein unterwegs, als es unmittelbar vor einer Baustelle zur Kollision mit dem auf der ersten Spur fahrenden Reisebus kam.
Überhöhte Geschwindigkeit
Zeugen berichteten, dass das Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei. Laut Polizei ereignete sich der Aufprall an einer Fahrbahnverschränkung: „Der Pkw fuhr am Beginn der dortigen Fahrbahnverschränkung mit überhöhter Geschwindigkeit geradeaus in das Heck des Reisebusses.“ Die Wucht des Zusammenstoßes richtete am Fahrzeug einen Totalschaden an.
Die verletzten Pkw-Insassen wurden noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt und danach in das Bezirkskrankenhaus Kufstein transportiert. Alle 67 Reisenden im Bus blieben körperlich unversehrt.
Vollsperrung & Stau
Die Autobahn musste infolge des Unfalls vorübergehend vollständig gesperrt werden, wodurch sich der Stau bis auf Höhe Münster in Tirol erstreckte.
Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und der Streckendienst der Asfinag waren im Einsatz.