Zlatan Ibrahimovic ist zurück – diesmal nicht auf dem Platz, sondern vor der Kamera. Und er hat klar Stellung bezogen.
Zlatan Ibrahimovic hat bei der Weltmeisterschaft 2026 eine neue Bühne gefunden. Der schwedische Fußball-Superstar ist nach dem Ende seiner aktiven Karriere erstmals bei einem großen Turnier als TV-Experte im Einsatz – und zwar für FOX Sports. Für besonderes Aufsehen sorgte dabei eine persönliche Aussage: Ibrahimovic erklärte, dass er Kroatien bei diesem Turnier die Daumen drücken werde – eine Haltung, die er ausdrücklich mit seinen familiären Wurzeln begründete.
Die Verbindung des 43-Jährigen zu Kroatien ist seit Jahren kein Geheimnis. Seine Mutter Jurka Gravic stammt aus Prkos bei Zadar, und Ibrahimovic hat im Laufe seiner Karriere immer wieder offen über seine Herkunft und seine Bindung an das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens gesprochen.
Klares Bekenntnis
Bemerkenswert an seinem jüngsten Auftritt war, dass er weder Schweden – das Land, für das er 122 Länderspiele bestritt und 62 Tore erzielte – noch Bosnien und Herzegowina, mit dem ihn sein Vater Sefic Ibrahimovic verbindet, besonders hervorhob. Schon bei einem seiner ersten Auftritte als Experte zog er die Blicke der Fans aus der Region auf sich – vor allem mit seiner Einschätzung zur Gruppe L, in der Kroatien auf England, Ghana und Panama trifft.
Ibrahimovic bezeichnete diese Gruppe als eine der spannendsten des gesamten Turniers. Als Hauptduell um die Tabellenspitze sieht er das Aufeinandertreffen zwischen Kroatien und England. Ghana schrieb er dabei keineswegs ab: Er attestierte den Afrikanern reichlich Talent und das Potenzial, den Favoriten das Leben schwer zu machen.
Gruppe L im Fokus
England reist mit großen Ambitionen nach Nordamerika, Kroatien will nach Jahren konstanter Turnierpräsenz erneut beweisen, dass es zur Weltspitze zählt. Ghana könnte sich als unbequemster Gegner der Gruppe entpuppen, während Panama die Rolle des klaren Außenseiters einnimmt.
Ibrahimovics Worte verbreiteten sich in den sozialen Netzwerken rasch und stießen bei kroatischen Fans auf besonders große Resonanz.