Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Demontage

7:0-Schock gegen England: Vatreni erleben historisches Waterloo

7:0-Schock gegen England: Vatreni erleben historisches Waterloo
(FOTO: EPA / EDUARDO LIMA)
2 Min. Lesezeit |

Ein Abend, der in die Geschichte eingeht – und das auf die bitterste Art. Kroatiens Fußball steht nach Rijeka vor grundlegenden Fragen.

Auf der Rujevica in Rijeka erlebte die kroatische Nationalmannschaft den schwärzesten Abend ihrer Geschichte. England ließ den Vatreni schlicht keine Chance und gewann das Nations-League-Spiel mit einem vernichtenden 7:0 – eine Niederlage, die in den Annalen des kroatischen Fußballs auf ewig festgeschrieben bleiben wird.

Historisches Debakel

Bereits in der achten Minute nahm das Debakel seinen Lauf: Marc Guehi traf als Erster, ehe Jude Bellingham, Harry Kane und Bukayo Saka die englische Überlegenheit in Tore ummünzten. Kroatien war über weite Strecken schlicht überfordert, fand kein Mittel gegen die drückende englische Dominanz und wirkte zeitweise wie gelähmt. Auch die Einwechslungen zu Beginn der zweiten Halbzeit – darunter Igor Matanovic – brachten keine Wende.

Rogers setzte in der 87. Minute den finalen Schlusspunkt unter ein Spiel, das man auf kroatischer Seite am liebsten aus dem Gedächtnis streichen würde.

Offene Fragen

Diese dritte Runde der laufenden Nations-League-Ausgabe dürfte die kroatische Gemeinschaft noch lange beschäftigen. Was auf dem Rasen der Rujevica zu sehen war, war kein gewöhnlicher Rückschlag – es war ein Einschnitt, der Fragen aufwirft: über die Ausrichtung der Mannschaft, über Kader und Konzept, über die Zukunft der Vatreni.

Die Diskussionen darüber haben längst begonnen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen