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Terroranschlag

Co-Pilot plante Anschlag schon vor Bewerbung bei Fluglinie

Co-Pilot plante Anschlag schon vor Bewerbung bei Fluglinie
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Pilot, ein Angriff, 170 Menschen an Bord – auf einem Flug nach Tel Aviv spitzte sich die Lage dramatisch zu.

Auf dem Flydubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv kam es zu einem dramatischen Zwischenfall: Der Kopilot versuchte, das Flugzeug absichtlich zum Absturz zu bringen – und wurde von Passagieren sowie der Besatzung überwältigt.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch an Bord einer Maschine mit 174 Menschen, darunter 27 Kinder und überwiegend israelische Staatsangehörige. Der aus Oman stammende Kopilot griff den indischen Kapitän mit einer Notfallhacke an. Der Generalstaatsanwalt der Vereinigten Arabischen Emirate stufte den Angriff offiziell als Terroranschlag ein.

Geplanter Absturz

Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, hatte der Kopilot bereits zum Zeitpunkt seiner Bewerbung geplant, die Maschine zum Absturz zu bringen – mit dem Ziel, sie auf Tel Aviv niedergehen zu lassen. Bei Verhören in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestand der mutmaßliche Täter, das Flugzeug auf den Ben-Gurion-Flughafen stürzen lassen zu wollen. Frühere Absichten dieser Art seien laut einem weiteren Insider nicht in die Tat umgesetzt worden.

Notlandung in Saudi-Arabien

Nachdem der Angreifer überwältigt worden war, brachte ein Ersatzpilot die Maschine sicher in Saudi-Arabien zur Landung. Die Maschine landete am 30. September 2026 um etwa 9:45 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens. Kapitän und Kopilot wurden anschließend wegen ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der schwer verletzte Kapitän öffnete die Cockpittür und wurde von der Besatzung versorgt. Ein israelischer Geschäftsmann schilderte der „Jerusalem Post“ seine Eindrücke: „Im Cockpit war niemand.“ Er beschrieb dabei den Kampf, der sich an Bord abgespielt hatte.

Flydubai, die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate sowie israelische Stellen haben sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

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KO KOSMO-Redaktion
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