Ein 14-Jähriger auf einem E-Scooter, ein Lkw und eine Tragödie, die Wien-Liesing erschüttert.
In Wien-Liesing ist am Dienstagnachmittag ein 14-jähriger Junge nach einem Zusammenstoß mit einem Lastkraftwagen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr in der Josef-Österreicher-Gasse im 23. Bezirk. Der Jugendliche war mit einem E-Scooter unterwegs, als es zur Kollision mit dem Lkw kam.
Ort des Geschehens
Noch am Unfallort wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet; ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Dort konnte ihm jedoch nicht mehr geholfen werden – der Bub erlag seinen Verletzungen.
Ungeklärte Umstände
Wie es genau zu dem Unfall kam, ist bislang nicht geklärt. Die näheren Umstände des Zusammentreffens zwischen dem E-Scooter und dem Lkw sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei ermittelt, welcher von zwei in der Nähe befindlichen Lastkraftwagen an dem Unfall beteiligt war; beide Fahrer gaben an, den Zusammenstoß nicht bemerkt zu haben.
Der Vorfall rückt erneut die Frage nach der Sicherheit von E-Scootern im städtischen Straßenverkehr in den Vordergrund. Gerade in dicht befahrenen Stadtgebieten sind die kleinen Elektrofahrzeuge weit verbreitet.
Ruf nach Schutz
Wien ist für viele Angehörige der BKS-Diaspora ein Lebensmittelpunkt, und ein Unfall wie dieser trifft die Gemeinschaft tief. Der Junge hinterlässt Familie und Freunde, die um ihn trauern.
Angesichts solcher Tragödien wächst der Ruf nach konkreten Maßnahmen zum Schutz junger Verkehrsteilnehmer. Stadtverantwortliche und Verkehrsexperten stehen vor der Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Nutzung von E-Scootern – insbesondere durch Jugendliche – sicherer zu gestalten.