Nach fast drei Jahrzehnten Wartezeit ist es vollbracht: Österreichs Fußballer lösen mit einem dramatischen Unentschieden gegen Bosnien das Ticket für die WM 2026.
Das österreichische Nationalteam kehrt nach 28 Jahren auf die größte Fußballbühne zurück. Mit dem 1:1-Unentschieden gegen Bosnien & Herzegowina am Dienstagabend machte die Rangnick-Elf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 perfekt. In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Ernst-Happel-Stadion in Wien mussten die Österreicher zunächst einen frühen Schock verkraften, als Haris Tabakovic die Gäste per Kopf in der 12. Minute in Führung brachte. Doch Michael Gregoritsch avancierte mit seinem Ausgleichstreffer in der 77. Minute zum Helden des Abends und löste grenzenlose Jubelstürme auf den Rängen aus.
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WM-Auslosung im Dezember
Die Ziehung der WM-Gruppen für das Turnier in Nordamerika steigt am 5. Dezember im Kennedy Center in Washington D.C. Ab 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden erstmals 48 Nationen auf ihre Gruppen verteilt. Das aufgestockte Teilnehmerfeld bedeutet auch ein neues Turnierformat: Zwölf Vierergruppen werden gebildet, wobei jeweils die beiden Erstplatzierten in die Runde der letzten 32 einziehen.
Das ÖFB-Team wird dabei aus Topf 3 gezogen, wie die FIFA-Weltrangliste vorgibt. Die drei Gastgeberländer haben ihre Gruppenposition bereits sicher: Mexiko führt Gruppe A an, Kanada steht an der Spitze von Gruppe B und die USA in Gruppe D. Bei der Auslosung spielen zudem geografische Faktoren eine Rolle.
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TV-Übertragungsrechte
Wer die Auslosung zur WM 2026 im Fernsehen überträgt, steht derzeit noch nicht fest. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die FIFA einen eigenen Livestream auf ihrer Webseite anbieten wird. Für österreichische Fans dürften zudem ServusTV und/oder der ORF die Übertragungsrechte erwerben.
Beide heimischen Sender werden jeweils 52 Partien der Weltmeisterschaft 2026 sowohl im Free-TV als auch per Livestream übertragen.
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