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Unwetterwarnung

Rote Warnstufe! Hagel, Sturm und Starkregen treffen fünf Bundesländer

Rote Warnstufe! Hagel, Sturm und Starkregen treffen fünf Bundesländer
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Zum Wochenbeginn hat eine Kaltfront Österreich erfasst und dabei kräftigen Regen, Gewitter sowie einen spürbaren Temperaturrückgang im Gepäck. Vor allem der Westen des Landes und die Alpennordseite sind von intensivem Niederschlag betroffen. Die Unwetterzentrale hat für Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich stellenweise die rote Warnstufe ausgerufen. UBIMET warnt: „Aus Westen zieht ein starkes Gewitter über Ihre Region. Im Gewitterbereich kommt es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen.“

Damit ist auch die anhaltende Hitzewelle vorerst beendet. Während am Sonntag in einzelnen Regionen noch bis zu 37 Grad gemessen wurden, liegen die Höchstwerte am Montag deutlich niedriger. Lediglich im Osten und Südosten des Landes sind noch rund 30 Grad zu erwarten. Für die seit Wochen bestehende Trockenheit bringt der Regen jedoch keine dauerhafte Entlastung – das Niederschlagsdefizit bleibt vor allem im Osten und Südosten weiterhin ausgeprägt. Laut GeoSphere Austria lagen die Niederschlagsdefizite im Osten Österreichs im Jahr 2026 bis Mitte Juli – von Wald- und Weinviertel über das Wiener Becken bis Teile des Burgenlands – verbreitet zwischen rund 30 und 40 Prozent unter dem langjährigen Mittel, im äußersten Osten sogar bei bis zu etwa 50 Prozent unter dem Mittel.

Wochenmitte im Blick

Am Dienstag dominieren von Vorarlberg bis ins Mostviertel zunächst dichte Bewölkung und Restschauer das Wetter. Im Laufe des Vormittags lässt der Niederschlag vielerorts nach, bevor aus Nordwesten erneut dichtere Wolken heranziehen. Laut GeoSphere Austria verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt ins Salzkammergut. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 19 und 27 Grad und bleiben damit deutlich unter den Werten der vergangenen Hitzetage. Am trockensten zeigt sich das Wetter im Nordosten und Südosten.

Am Mittwoch beruhigt sich die Lage vorübergehend. Vielerorts scheint zunächst die Sonne, die Temperaturen klettern wieder auf 26 bis 32 Grad – damit ist regional sogar ein Hitzetag möglich. Vollständig stabil bleibt die Wetterlage jedoch nicht: Im Westen und Südwesten bilden sich im Tagesverlauf Quellwolken, aus denen einzelne gewittrige Schauer entstehen können. Die größte Gewittergefahr besteht in Osttirol, während viele andere Landesteile sonnig und niederschlagsfrei bleiben.

Unruhiges Wochenende

Ab Donnerstag wird das Wetter im Westen des Landes erneut unruhiger. Bereits am Vormittag sind dort Regenschauer möglich, im weiteren Tagesverlauf nehmen Gewitter zu und breiten sich aus. Im Süden, Südosten und Osten hält sich die Sonne zunächst noch länger, dazu wird es schwül. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 33 Grad.

Am Freitag verschärft sich die unbeständige Wetterlage weiter. Besonders vom Pinzgau westwärts können ergiebige Regenmengen fallen, Gewitter sind ebenfalls möglich. Weiter östlich scheint zunächst häufiger die Sonne, doch auch dort ziehen im Laufe des Tages gewittrige Regenschauer mit punktuell kräftigem Niederschlag auf.

Die Temperaturen erreichen noch Werte zwischen 22 und 30 Grad.

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KO KOSMO-Redaktion
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