Zugkrimi: Lugner verschlief Jagd auf Dieb

REISE NACH VENEDIG

Zugkrimi: Lugner verschlief Jagd auf Dieb

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Während ein Dieb im Nightjet sein Unwesen trieb, schlief Lugner seelenruhig weiter. (FOTO: ÖBB/Instagram/Richard Lugner)

Der Baulöwe Richard Lugner dreht im Moment neue Folgen seiner ATV-Show in Venedig. Bei der Anreise im ÖBB-Nightjet verschlief er eine wilde Verfolgungsjagd.

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Im Jahre 1990 startete Baulöwe Richard Lugner den ersten Anlauf in Richtung Sonntagsöffnung. Beim dritten Anlauf ist er nun endlich guter Dinge. Die Genehmigung soll in greifbarer Nähe sein.

 

In der Nacht auf Mittwoch reiste Richard Lugner (85) für ATV-Dreharbeiten nach Venedig. Im Öbb-Nightjet schlief er tief und fest, obwohl sich in seinem Abteil ein richtiger Krimi abspielte.

Denn um 3:30 Uhr morgens wurde bei Spittal (Kärnten) die Notbremse gezogen. Von Tempo 100 bremste der Zug auf 20 km/h ab. Passanten hörten einen Schaffner aufgeregt mit dem Lokführer telefonieren: „Fahr weiter! Da will ein Dieb abspringen!“

Dieb auf der Flucht
Kurz davor wollte ein 30-jähriger Albaner aus einem Schlafabteil Gepäck stehlen. Als sein Opfer wach wurde, verfolgte es den Dieb und schrie nach dem Zugführer. Der Täter ließ daraufhin seine Beute fallen und griff zum Bremshebel, um aus dem Zug zu springen.

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Von Polizei verhaftet
Was der Dieb jedoch nicht wusste: Die Türen im Nightjet öffnen erst bei Stillstand des Zuges. Der Lokführer kann die Notbremse lösen, was er auch tat, und alamierte die Polizei. In Villach um 4:45 Uhr wurde der Albaner von den Beamter aufgehalten und abgeführt. Am Vormittag postete Lugners Team erste Fotos aus Venedig. Von den turbulenten Szenen im Zug haben die ATV-Stars jedoch nichts mitbekommen.