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Weltmeisterschaft

Fußball-Influencer fordert DNA Test von bosnischem Spieler: ,,Muss Brasilianer sein“ (VIDEO)

Fußball-Influencer fordert DNA Test von bosnischem Spieler: ,,Muss Brasilianer sein“ (VIDEO)
Foto: Screenshot Instagram Guap Motion, epa/STEPHAN BRASHEAR
3 Min. Lesezeit |

Ein 18-Jähriger, ein Distanzschuss und ein Rekord, der Kylian Mbappé ablöst – das WM-Turnier hat seinen nächsten Helden.

Das Duell zwischen Bosnien-Herzegowina und Katar elektrisierte nicht nur die Fans vor den Bildschirmen, sondern sorgte auch in den sozialen Netzwerken für kollektives Staunen. Auf dem Spiel lastete enormer Druck – die Drachen brauchten ein Ergebnis, um ihre Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Was sie lieferten, war weit mehr als ein bloßes Pflichtspiel.

Mittendrin: Kerim Alajbegovic, 18 Jahre und 276 Tage alt, der in der 29. Minute einen Treffer erzielte, der in die WM-Geschichte eingehen wird. Der am 21. September 2007 in Köln geborene Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft (Bosnien-Herzegowina und Deutschland) steht bei RB Salzburg unter Vertrag. Mit seinem Distanzschuss löste er Kylian Mbappé als jüngsten Spieler ab, dem ein Tor von außerhalb des Strafraums bei einer Weltmeisterschaft gelungen war.

Virales Staunen

Zu den lautesten Stimmen in den sozialen Medien zählte Guap Motion – eine Persönlichkeit, die für ihre unverblümten Reaktionen auf Spielverläufe, Transfergerüchte und sportliche Debatten bekannt ist. Beim Anblick von Alajbegovics Treffer ließ er seiner Begeisterung freien Lauf. „Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass ich das sagen würde, aber das heutige Spiel von Bosnien-Herzegowina gegen Katar muss zu den besten Spielen der gesamten Weltmeisterschaft zählen. Ich lüge nicht, bei Kerim Alajbegovic sollte man einen DNA-Test machen. Wie kann mir jemand erklären, dass das schönste ‚Joga Bonito‘-Tor dieses Turniers ein Bosnier erzielt hat und kein Brasilianer?“, so Guap Motion.

Was folgte, war eine minutiöse Schilderung jener Szene, die das Netz in Aufruhr versetzte. „Alajbegovic befand sich zwischen drei Verteidigern, und in nur einer Sekunde wirkte es, als wäre er einfach vor ihnen verschwunden. Er zog durch, sodass sie beinahe ineinanderliefen. Dann umringten ihn drei weitere Gegenspieler, sogar ein eigener Mitspieler versperrte ihm den Weg – doch mit brillanten Finten und Dribbling ließ er alle stehen. Und als man dachte, das war’s, tat er etwas, das auf einem Fußballplatz eigentlich nicht erlaubt sein sollte: Er zog aus der Distanz ab und jagte den Ball ins Netz“, beschrieb Guap Motion die Aktion in aller Ausführlichkeit.

Klares Statement

Zur Einordnung: Bosnien-Herzegowina gewann das entscheidende Gruppenspiel gegen Katar mit 3:1 und hielt damit die eigenen Aufstiegsambitionen am Leben. Den Schlusspunkt seiner Analyse setzte Guap Motion mit einem klaren Statement zur Qualität der Partie. „Es ist mir egal, dass es Bosnien-Herzegowina gegen Katar war. Wenn dieses Spiel im WM-Finale stattgefunden hätte, wäre es eines Finales würdig gewesen“, schloss er.

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KO KOSMO-Redaktion
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