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Herbst 2024

Welches Bundesland als nächstes kostenlose Kinderbetreuung anbietet

Welches Bundesland als nächstes kostenlose Kinderbetreuung anbietet
(FOTO: iStock/Dejan_Dundjerski)
2 Min. Lesezeit |

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Kinderbetreuung in Oberösterreich wird gerade aufgeschlagen. Die Landesregierung plant, die Gebühren für die vormittägliche Betreuung in Krabbelstuben für Kinder unter zweieinhalb Jahren abzuschaffen. Die offizielle Ankündigung dieser weitreichenden Änderung wird heute von Landeshauptmann Thomas Stelzer und der zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander erwartet.

Bislang war es in Oberösterreich so, dass Eltern für die Kinderbetreuung ab einem Kindesalter von 2,5 Jahren in Krabbelstuben und Kindergärten bis 13 Uhr keine Gebühren zahlen mussten. Für Kinder unter zweieinhalb Jahren hingegen fielen durchgängig Kosten an. Dieses Modell steht nun vor einer grundlegenden Änderung.

Jüngste Reform

Die geplante Reform sieht vor, dass auch für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft der Vormittag in den Krabbelstuben beitragsfrei wird. Der wahrscheinliche Start für diese Neuerung ist der Herbst 2024, pünktlich zum Beginn des Kindergartenjahres 2024/25.

Steigerung der Betreuungsquote

Hintergrund dieser geplanten Änderung ist das Bestreben, die Betreuungsquote in Oberösterreich zu erhöhen. Vor allem bei den unter Dreijährigen besteht hier deutlicher Nachholbedarf. Mit einer Quote von 20,8 Prozent liegt Oberösterreich im Ländervergleich auf dem vorletzten Platz. Die zuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Haberlander hat bereits angekündigt, dass eine „Ausbauoffensive“ im Gange ist. Diese beinhaltet unter anderem das Maßnahmenpaket „Kinderland OÖ“ mit einem Volumen von 38,5 Millionen Euro.

Familien erhalten kommendes Jahr rund 2.000 Euro mehr

Oberösterreich ist nicht das erste Bundesland, das den Weg der Gebührenfreiheit in der Kinderbetreuung einschlägt. In Wien, im Burgenland und in Kärnten sind Kindergärten und Krabbelstuben bereits komplett gebührenfrei, sowohl vormittags als auch nachmittags. Nur ein Essenbeitrag wird von den Eltern für das Kind bezahlt. Mit der geplanten Reform folgt Oberösterreich diesem Beispiel und setzt ein starkes Zeichen für die Bedeutung von frühkindlicher Betreuung und Bildung.

Die offizielle Bestätigung der Neuerungen wird im Laufe des heutigen Tages erwartet.

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KO KOSMO-Redaktion
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