Wiener Bürger können aufatmen: Die kommunalen Gebühren werden im kommenden Jahr nicht erhöht, da der maßgebliche VPI-Schwellenwert nicht erreicht wurde.
Die Bewohner Wiens werden im kommenden Jahr keine Erhöhung der kommunalen Gebühren zu befürchten haben. Der Grund dafür ist der Verbraucherpreisindex (VPI), dessen maßgeblicher Schwellenwert von drei Prozent nicht erreicht wurde. Dies teilte ein Sprecher von Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) der APA am Freitag mit.
Verbraucherpreisindex
Der VPI ist ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator, der bei der Berechnung der kommunalen Gebühren in Wien eine entscheidende Rolle spielt. Steigt der Wert seit der letzten Anpassung um mindestens drei Prozent, so führt dies zu einer Erhöhung der Gebühren. Der Stichtag für die Berechnung ist jeweils der 30. Juni, und die Anpassung erfolgt mit Beginn des nachfolgenden 1. Jänner. Dies war Anfang dieses Jahres der Fall, als sich die Gebühren für Wasser und Müllentsorgung erhöhten.
2,9 Prozent
Im konkreten Fall wurde der für die Beurteilung relevante VPI-Wert von der Statistik Austria für den Monat Juli veröffentlicht. Die Erhöhung betrug laut Stadt 2,9 Prozent und lag somit knapp unter dem erforderlichen Schwellenwert. Damit bleibt den Wienerinnen und Wienern eine weitere finanzielle Belastung in Form einer Gebührenerhöhung erspart.