Start News Panorama
Preise

Horrende Strandrechnung in Griechenland schockiert Urlauber (FOTO)

(FOTO: iStock/ TETYANA LYAPI)

Ein unliebsames Urlaubserlebnis sorgt für Aufsehen in den sozialen Netzwerken. Ein Feriengast auf der griechischen Insel Mykonos erlebte eine unangenehme Überraschung. Für einen Strandtag mit seiner Familie präsentierte man ihm eine Rechnung von über 360 Euro. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Praktiken mancher Gaststättenbetreiber und zeigt, dass sich Urlauber vorab über Preise informieren sollten.

Die besagte Familie suchte einen Platz am Strand von Platis Gialos, als ein Kellner eines nahegelegenen Hotels ihnen anbot, deren Liegestühle gegen den Kauf von zwei Getränken nutzen zu dürfen. Obwohl das Angebot nicht sonderlich attraktiv erschien, willigten sie ein. Der Vater der Familie bestellte ein Bier, seine Frau einen Mojito. Trotz wiederholter Nachfrage nach den GetränkePreisen wich der Kellner der Frage aus und versicherte, dass die Preise günstig seien.

Der Mann berichtete auf Reddit, dass der Kellner sie dazu brachte, auch Milchshakes für ihre Kinder zu bestellen. Nach etwa einer Stunde wollten sie noch etwas zu essen bestellen, und der Kellner empfahl den Tintenfisch, der laut Menü 19 Euro kostete. Der Mann hinterfragte zudem, ob für den mitgelieferten Salat und Brot ein Aufpreis anfalle, was der Kellner verneinte.

Eclipse Hotel (Mykonos) – SCAM ALERT
by u/Due-Razzmatazz-8751 in GreeceTravel

Die Familie war schockiert über die Rechnung: Der Tintenfisch kostete plötzlich 75 Euro, die Getränke 78 Euro. Der Mann forderte eine ordnungsgemäße Rechnung, aber diese war noch empörender: Der Tintenfisch wurde mit 148 Euro berechnet, die Milchshakes kosteten je 38 Euro und der vermeintlich kostenlose Salat samt Brot schlug mit weiteren 42,50 Euro zu Buche. Die Gesamtrechnung belief sich auf 360,80 Euro.

Trotz Beschwerden des Mannes musste die Familie schließlich zahlen. Die Geschichte löste in den sozialen Medien eine Welle der Empörung aus. Einige Nutzer forderten, dass die Polizei eingeschaltet werden sollte. Sie meinten, solche Rechnungen seien illegal und könnten Steuerhinterziehung darstellen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Urlauber auf Mykonos mit horrenden Rechnungen konfrontiert werden. Ein kanadisches Ehepaar berichtete von einer Rechnung von fast 400 Euro für Bier, einen Cocktail und ein Dutzend Austern während ihrer Flitterwochen. Dennoch bleibt die Insel ein beliebtes Reiseziel – doch Vorsicht bei der Auswahl der Lokalitäten ist offenbar geboten.